Museen
Aus Teneriffa
Allgemeines. Seit 1990 werden die Museen auf Teneriffa unter der Schirmherrschaft des Cabildo durch eine Private Körperschaft verwaltet. Der "Organismo Autónomo de Museos y Centros" besitzt eine eigenständige Organisationsstruktur in juristischer sowie funktioneller Hinsicht. Zu den Aufgaben der Körperschaft gehört Erforschung, Erhalt und Schutz von Kulturgütern der Insel sowie den angrenzenden Kulturräumen in Marokko.
Folgende Museen sind im "Organismo Autónomo de Museos y Centros" organisiert:
- Naturkunde Museum - Museo de la Naturaleza y el Hombre.
- Museo Arqueológico
- Naturwissenschaftsmuseum - Museo de Ciencias Naturales de Tenerife
- Museum für Anthropologie - Instituto Canario de Bioantropología
- Völkerkunde Museum - Museo de Antropología de Tenerife
- Historisches Museum - Museo de Historia de Tenerife
- Museum für Wissenschaft und Kosmos - Museo de la Ciencia y el Cosmos.
Santa Cruz de Tenerife - Museum der Natur und des Menschen
Die biologische Artenvielfalt und die Fülle von Überresten einer verloschenen Kultur auf den Kanaren führten dazu, dass die Inseln als privilegierte Laboratorien zur Erforschung von Natur und Mensch galten. So wurden sie während des 18. und 19. Jahrhunderts von zahlreichen namhaften Wissenschaftlern wie u.a. Darwin, Humboldt, Verneau, Lyell, Webb und Berthelot zu Studienzwecken aufgesucht. Folge dieses großen Interesses war die Entstehung zahlreicher privater, wie öffentlicher Sammlungen archäologischer, bioanthropologischer und naturalistischer Fundstücke, die der Inselverwaltung von Teneriffa in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts als Grundlage dienten, die Museen der Naturwissenschaften und der Archäologie zu gründen. Beide Museen wurden schließlich gemeinsam mit dem kanarischen Institut für Bioanthropologie in dem modernen Museum der Natur und des Menschen vereinigt, das heute seinen Besuchern ein enormes Potential an Inhalten, Sammlungen und Kenntnissen bietet, die in jahrzehntelanger wissenschaftlicher Forschung und Arbeit angesammelt wurden. Wissenschaftlich rigoros und unterhaltsam dargestellt erfährt der Besucher eine beeindruckende Vision des natürlichen Reichtums der kanarischen Inseln, sowie ihrer prähispanischen Völker. Das Museum der Natur und des Menschen befindet sich im Gebäude des Ehemaligen Allgemeinen Krankenhaus, das ein herausragendes Beispiel der klassizistischen Architektur auf den Inseln und vermutlich das Meisterwerk des Architekten Oraá darstellt. Der Museumsbesuch der ständigen Ausstellung beginnt im Erdgeschoss mit einem Rundgang durch "Ursprung und Natur des Kanarischen Archipels". Mittels modernster audiovisueller Technik werden verschiedene Aspekte der Natur dieses Archipels anschaulich dargestellt: sein geologischer Ursprung und Evolution, seine die Landschaften formenden vulkanologischen und meteorologischen Phänomene, sowie ein äußerst interessanter Einblick in die kanarischen Ökosysteme und ihre überaus große Artenvielfalt. Der Rundgang in der 1. Etage beginnt einleitend mit einer Darstellung der Inseln als ideales Laboratorium zur Erforschung von Kulturen und natürlicher Umwelt. Im Folgenden hat man dann die Wahl zwischen dem Besuch der Säle der Naturwissenschaften oder denen der Archäologie. Innerhalb des zuerst genannten Museumsteils finden sich die Säle "Botanik", "Wirbellose Landtiere" und "Landwirbeltiere", während sich der zweite in "Sammlungen" und "Archäologie auf Teneriffa" unterteilt. Die zweite Etage verwendet eine traditionellere, aber durchaus ebenso überraschende Ausstellungsform. Als Einleitung dient der Saal "Die Kanaren im Wandel der Zeit", dessen Inhalt von den ersten Berichten über den Archipel in der Antike bis in unsere heutige Zeit reicht. Im archäologischen Ring finden wir thematische "Sammlungen" zu Prä-Kolumbischer Kunst und Ethnographie Afrikas, in denen wir einen Einblick über die kulturelle Vielfalt Afrikas und die altamerikanischen Kulturen Mittel- und Südamerikas erhalten. Im Saal "Vorgeschichte der Kanaren" wird die Lebensweise der ehemaligen Bewohner der Inseln aunschaulich beschrieben und in "Menschliche Bioanthropolgie" finden wir u.a. beeindruckende Mumien der Guanchenzeit. Im Ring der Naturwissenschaften finden wir im 2.Stock die Säle "Fossilien, Minerale und Steine" mit höchst interessanten Fundstücken und "Meeresbiologie", in dem der Besucher in die Schönheit und natürlichen Reichtum der Inselgewässer eintaucht. Besonders herausragend sind u.a. die maßstabsgetreuen Nachbildungen von Walen, Delphinen und Reptilien, die in den museumseigenen Werkstätten von den Präparatoren erstellt wurden.
Santa Cruz de Tenerife - Städtisches Museum der schönen Künste
Die Ausstellungsobjekte des Museums sind auf vierzehn Säle verteilt und zeigen vor allem Malereien, obwohl auch Kunstwerke der Bildhauerei und der niederen Künste ausgestellt werden. Das Museum verfügt sowohl über eigene Bestände als auch über ständige Leihgaben aus dem Museum El Prado in Madrid aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert. Unter den ausgestellten Meisterwerken heben wir besonders die folgenden hervor: "Der Heilige Josef", von Ribera, das "Portrait von Isabel II", von Federico de Madrazo, das "Portrait von Fernando Viscaí", von Joaquín Sorolla, das "Triptychon von Nava", aus der flämischen Schule des 16. Jahrhunderts, dessen zentraler Teil von Peter Coeck stammt und erst kürzlich durch das Institut für Historisches Erbe Spaniens restauriert wurde. Darüber hinaus gehören zu seinen festen Beständen eine große Bandbreite von Meisterwerken kanarischer Maler, wie zum Beispiel von u.a. Gaspar de Quevedo, Cristobal Hernandez de Quintana, Juan de Miranda, González Méndez, Valentín Sanz, Bonnín, Sureda, Alfaro, Guezala, Pedro González und Oscar Domínguez.
Santa Cruz de Tenerife - Regionales Militärmuseum
Das Museum wurde 1988 in der Festung Castillo de Almeida eingerichtet und verwandelte sich mit den Jahren in eines der führenden Forschungszentren der historischen Kartenkunde der Kanaren. Unter den zahlreichen ausgestellten Waffen und anderen mit der Militärgeschichte der Kanaren verbundenen Objekten wird besonders das Thema des fehlgeschlagenen Angriffs von Admiral Nelson auf Santa Cruz vom 25. Juli 1797 hervorgehoben. Der diesem heldenhaften Ereignis gewidmete Ausstellungsteil zeigt u.a. das Geschütz "Tiger", das der Legende nach Nelson eine Verletzung beibrachte, die die Amputation seines rechten Arms zur Folge hatte. Zu sehen sind aber auch historische Uniformen und persönliche Gegenstände berühmter Militärs, sowie Modelle alter militärischer Befestigungsanlagen. Im Hauptsaal hängen die beiden Fahnen, die die Truppen von Horacio Nelson auf Teneriffa zurückließen, sowie die der damaligen Volksmilizen Teneriffas. Im Museum werden darüber hinaus auch antike Waffensammlungen der Guanchen und der spanischen Eroberer der Inseln ausgestellt, die diese bei ihren Kämpfen während der Konquista am Ende des 15. Jahrhunderts verwendeten. Schließlich finden wir auch Ölbilder und Aquarelle berühmter kanarischer Maler. Eintritt frei. Nur mit Ausweis.
Adeje - Museum der sakralen Kunst
Geöffnet von Montag bis Freitag, von 9:00 bis 13:00 und 17:00 bis 19:00 Uhr. Das Museum der Sakralen Kunst, Museo de Arte Sacro, von Adeje, öffnete seine Pforten erstmals im Mai 1995. Fundamentaler Teil des Museums ist das Gebäude selbst – die alte Kirche des ehemaligen Franziskanerklosters, die ein einzigartiges Zeugnis des Barocks auf den Kanarischen Inseln darstellt. Die äußerst interessante, heterogene Sammlung umfasst u. a. drei Gobelins aus dem Besitz der Diözese von Teneriffa, sowie eine große Anzahl meist sakraler Objekte, die einst Eigentum von Antonio Mesquida Obrador waren und heute zum kulturellen Erbe der Stadt gehören. Die als innerhalb des sakralen Kulturerbes der Kanaren einzigartigen Gobelins wurden 1745 von der Markgräfin von Adeje und Gräfin von La Gomera der Pfarrgemeinde gestiftet, damit sie ihren Platz in der Klosterkirche Unserer Lieben Frau von Guadalupe und Sankt Paul fänden, in der sie sich auch heute noch befinden. Die aus französischen Werkstätten stammenden Wandteppiche sind aufgrund ihrer Bestickung und Art der ornamentalen Darstellungen der berühmten „Königlichen Gobelin-Manufaktur von Paris“ aus dem letzten Drittel des 17. Jahrhunderts zuzuordnen. Die drei Werke weisen gemeinsame Charakteristiken auf: ihre Wollverwebung ist dicht und widerstandsfähig, die dunkle Farbe mit einigen Pastelltönen (rosa, blassgrün, zitronengelb), die Weite der Landschaft im Verhältnis zu den klein dargestellten Figuren, deren klassische Gewänder, ihre dargestellten mythologischen Themen, die wenig präzise Zeichnung, die breiten, mit exotischen und mythologischen Themen gestalteten Bordüren (Vögel in sehr lebendigen Farben, bzw. Sphinxe), wie auch die Gefäße und Blumengirlanden. Aufgrund der Ähnlichkeit der Bordüren kann man den Schluss ziehen, dass sie Teil einer Werkreihe waren.
El-Sauzal - Haus des Weines und Haus des Honigs
HAUS DES WEINES "La Baranda"
Weinmuseum der Insel La Baranda Adresse: Autopista Gral. del Norte. Km. 21. (Ausfahrt von El Sauzal) 38360 El Sauzal Tfno: 922 572 535 / 922 572 542 / (Restaurant) 922 563 388 Fax: 922 572 744
Das Haus des Weines "La Baranda" ist eine alte kanarische Hacienda aus dem 17.Jahrhundert, dessen Besitzer, die Inselregierung von Teneriffa, für die Förderung der Qualitätsweine der Insel bestimmt hat. Es beherbergt das Weinmuseum von Teneriffa. In seinem Probiersaal können die Weine der fünf Ursprungsbezeichnungen der Insel gekostet werden; diese sind außerdem in der Vinothek und dem Geschäft zu erwerben. Das Haus des Weines verfügt auch über einen Vorführ- und Ausstellungsraum, Restaurant und Kneipe, Terrasse, Privatparkplatz, und im Zentralhof steht eine alte Kelter
HAUS DES HONIGS
Tel.: 922 562 711
Das 1996 von der Inselregierung geschaffene Haus des Honigs steht in dem oberen Winkel des Grundstücks La Baranda, wo sich auch das Haus des Weines befindet (El Sauzal). In diesem Zentrum sind alle Bemühungen darauf ausgerichtet, die Qualität der Honige der Insel zu verbessern. Dort werden Abnahme, Analyse, Verpackung und Wiedergewinnung sowie Wachswalzen vorgenommen, und die Bienenzüchter können technische Beratung einholen. Das versiegelte Etikett "Miel de Tenerife" (Honig aus Teneriffa) ist eine Gewähr für die Zusammensetzung und die Qualität des Produkts. Die einheimischen Bienen sind die schwarzen Bienen. Jedes Jahr werden etwa 130.000 Kilo Honig produziert. Auf der Insel gibt es vier verschiedene Typen oder Arten von Honig: -Honig der Nordküste -Honig der Südküste -Honig des Gebirges -Honig des Hochgebirges (Teideginster, Natternkopf und Kanaren-Edelweiß).
Garachico - Haus der Kultur
Ehemaliges Kloster von San Francisco. Das ehemalige Kloster ist derzeit das Haus der Kultur. Darin sind das Naturwissenschaftliche Museum, mit einer bedeutenden Kollektion von Meeresfauna, sowie das Museum für Lokalgeschichte, mit einer Kollektion von Gravierungen aus dem Garachico des 17. und 18. Jahrhunderts untergebracht.
La Laguna - Historisches Museum
Das Historische Museum und Archiv der Insel ist in einem alten Stammsitz, dem prächtigen Haus Lercaro, untergebracht, das aus dem Jahr 1593 stammt, und sich im Besitz der Familie des gleichen Namens befand. Das Historische Museum bietet grundlegende Einblicke in die zivile, militärische und religiöse Entwicklung der Insel. Dazu werden zahlreiche aufschlussreiche Objekte aus den verschiedenen historischen Perioden gezeigt, über die im Museum auch Forschungen angestellt werden. Außerdem sind dort die besten Kollektionen von Karten, Schiffahrtskarten und geographischen Illustrationen des Archipels zu sehen. In den Sälen des Museums sind Tafeln mit Erklärungen angebracht, dank derer es möglich ist, einen allgemeinen Überblick über die institutionelle, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung von Teneriffa seit dem 15. Jahrhundert geben. Hervorzuheben ist, unter anderem, die umfangreichen Kollektion an Kartographie der Kanarischen Inseln, mit Werken, die aus dem 16. Jahrhundert stammen. Eintritt frei.
La Laguna - Museum für Wissenschaft und Kosmos
Das Museum für Wissenschaft und Kosmos feierte im Mai 2003 seinen zehnten Jahrestag. Seit seiner Eröffnung hat es beim Publikum sehr großen Anklang gefunden. Das Angebot des Museums ist interaktiv gestaltet, und lädt zur Mitwirkung des Besuchers ein. Es besteht aus einer Reihe von unabhängigen Modulen, die es ermöglichen, sich mit zahlreichen wissenschaftlichen Aspekten anzufreunden. Man hat dabei die Gelegenheit, aktiv an den Experimenten teilzunehmen. Neben den wissenschaftlichen Modulen eigener Herstellung, von denen es inzwischen über hundert gibt, beherbergt das Museum auch das Planetarium. Das dreistöckige, von Jordi Garcés und Enric Soria entworfene Gebäude ist äußerlich schlicht, mit weitläufigen Linien, gestaltet. Die im Museum untergebrachten Ausstellungen sind in fünf Bereiche gegliedert: Die Sonne, Die Erde, Das Universum, Der Menschliche Körper und Wie funktioniert das?. Insgesamt sind es etwa 70 Module, die in einem elliptischen Saal verteilt sind. Das Ganze hat etwas den Anschein eines Marktplatzes, auf dem der Interessierte ständig auf neue Abenteuer stößt. Eintritt frei.
La Laguna - Anthropologisches Museum von Teneriffa
Das Anthropologische Museum von Teneriffa ist der Forschung, Erhaltung und Verbreitung der volkstümlichen Kultur der Insel gewidmet. Es befindet sich in dem wunderschönen Casa de Carta (Haus von Carta), einem kanarischen Stammhaus aus dem 18. Jahrhundert. Derzeit ist dort eine große Ausstellung über "Ernährung und Kultur" zu sehen, wo verschiedene Aspekte der sozialen und kulturellen Dimensionen der Lebensmittel veranschaulicht werden. Im Museum wird besonderer Wert auf didaktische Aktivitäten gelegt, und so werden das ganze Jahr über diverse Workshops organisiert.
La Orotava - Museum für Iberoamerikanisches Kunsthandwerk
In dem restaurierten ehemaligen Dominikaner-Kloster ist das Museum für Iberoamerikanisches Kunsthandwerk untergebracht. Auf die zwei Stockwerke verteilt sind fünf Säle, in denen nur ein Teil seiner vielen Schätze ausgestellt ist: Musikinstrumente, mit der Hand angefertigte Textilien, Keramik, Fasern und volkstümliche Kunst. Das Museum hält einen Teil der Textilkollektion "García Cabrejo" in Gewahrsam, zu der Objekte aus dem 15. Jahrhundert gehören, und über sieben tausend Keramikgegenstände, die von dem Institut für Iberoamerikanische Kooperation kommen. Wenn man die Säle durchschreitet, sollte man es nicht unterlassen, gleichzeitig die ganze Schönheit des Klosters zu bewundern.
Masca - Völkerkundemuseum
Das in einem alten historischen Landhaus untergebrachte Museo Etnográfico von Masca veranschaulicht in sechs seiner Innenräume Alltagsszenen aus dem Landleben des Landstrichs zu früheren Zeiten. Zwei thematische Säle sind der Korbflechterei, bzw. dem Kunsthandwerk gewidmet, sowie ein altes historisches Schlafzimmer und Küche. Darüber hinaus können zwei Räume besichtigt werden, in denen antike Ackergeräte und Werkzeuge ausgestellt sind, mit denen einstmals Stoffe gewebt wurden. Über die Sammlungsobjekte hinaus, die die Räume schmücken, veranschaulichen eine Vielzahl historischer Fotografien und Info-Tafeln sehr klar das Alltagsleben der früheren Bewohner des Dorfes Masca.
Masca - Zentrum der Natur
Das Zentrum der Natur verfolgt das Ziel, seinen Besuchern die Naturschätze und traditionellen Nutzungen der Schlucht von Masca und des Teno- Landschaftsschutzgebietes näher zu bringen. Die thematische Ausstellung und die Multimediaprojektionen befassen sich mit der Natur des Landstrichs, seinen wichtigsten Natur- und Umweltwerten (u. a. aus Geologie, Geomorphologie, Flora und Fauna), sowie mit der Kultur, von der der Besucher durch einen Reihe von Informationstafeln, interaktiven Geräten, Projektionen und Führer einen sehr umfassenden Eindruck gewinnt. Das Haus hat zwei Etagen und zugehörig sind Toiletten, Garten und ein Geschäft, in dem man Veröffentlichungen, Souvenirs und Erzeugnisse des heimischen Kunsthandwerks erstehen kann. Die Zentrum und seine Einrichtungen richten sich an alle Arten von Einzelbesuchern und Gruppen, Familien, Freunde, Schulen, Vereine, usw. Die Besucherzahl ist auf 20 Personen zur gleichen Zeit beschränkt und der Besuch hat eine Dauer von 30 bis 40 Minuten. Aufgrund der großen Anzahl von Besuchern, die Masca empfängt, ist die baldige Einrichtung eines Reservierungssystems vorgesehen. E-Mail: tenoparque@tenerife.es
Puerto de la Cruz - Städtisches Archäologisches Museum
Zu den Fonds des Museums, das in einem großen Haus aus dem 19. Jahrhundert untergebracht ist, gehören eine interessante Kollektion von Keramik und sonstigen Utensilien der Guanchen, mumifizierte Reste der Ureinwohner, Karten aus dem 17. Jahrhundert, Kollektionen von Schmetterlingen, Waffen, Hölzern aus den öffentlichen Wäldern der Kanarischen Inseln, usw. Ein Großteil dieser Bestände sind privaten Spenden zu verdanken. Die derzeitige Sonderausstellung ist dem Leben und den Bräuchen der Ureinwohner gewidmet. Eine der Juwelen des Museums ist Guatimac, eine kleine Götterfigur der Guanchen aus Ton. Web: www.arqueopc.museum
Puerto de la Cruz - Museo Arte Contemporaneo-Macew
Das Museum für zeitgenössische Kunst Eduardo Westerdahl (MACEW) steht unter der Verwaltung des Kanarischen Institutes für Hispanische Studien (IEHC) und wurde am 28. Juni 2007 eingeweiht. Es zeigt wertvolle Werke von so bedeutenden Künstlern wie u. a. Juan Ismael, Óscar Domínguez, Karl Drerup, Will Faber und Carla Prina. Die Sammlung ist in vier Bereiche unterteilt. Der erste ist dem Surrealismus gewidmet, der zweite beschäftigt sich mit der internationalen Kunst zwischen 1935 bis 1964, der dritte mit der spanischen Kunst der Nachkriegszeit und der vierte Teil beinhaltet Werke innerhalb der Themen „Kanarische Kunst der 50er und 60 er Jahre, LADAC und Unsere Kunst“. Nach einer Unterbrechung von mehr als 40 Jahren konnte das Museum erneut seine Wiedergeburt erleben. Es ist zwar in Bezug auf seine Ausmaße ein recht bescheidenes Museum, hat jedoch das außerordentliche Verdienst, einstmals Pionier der Geschichte der zeitgenössischen Kunst Spaniens gewesen zu sein. Das Museum in Puerto de la Cruz bietet einen breit gefächerten Rundgang durch die wichtigsten künstlerischen Tendenzen, die den Beginn des 20. Jahrhunderts prägten
