Museen und Zentren
Aus Teneriffa
Centro Etnográfico Casa del Maestro (Volkskundliches Museum)
Ethnografisches Museum in einer ehemaligen Schule. Austellungen: Prähispanische Keramik, Küche mit Kochutensilien, Fiesta del diablo (das Hauptfest der Gemeinde), Biotope u.v.a..
ÖFFNUNGSZEITEN: Mo–Fr 8–15 Uhr (im Sommer 8–14 Uhr)
Calle 18 de Julio, 11 (gegenüber dem Rathaus), Tijarafe Tfno: 922 490 072
Casa Roja (Fronleichnams-und Stickereimuseum)
ÖFFNUNGSZEITEN: Mo–Fr 10–14 / 15–18 Uhr, Sa 11–18 hrs., So 10–14 Uhr
C/ Maximiliano Pérez Díaz Telefon: 922 428 587 / 628 014 158
Es ist das einzige Museum Spaniens zum Thema des Frohnleichnamsfestes (1. Obergeschoss). Ausserdem werden Stickereien ausgestellt (2. Obergeschoss). Der Bau des Hauses wurde von Leopoldo Pérez Díaz 1911 in Auftrag gegeben und von Luis "La Tora" bemalt und eingerichtet. Anfang derf 70er Jahre erwarb der Deutsche Jürgen Fischer das Haus, liess es rot anmalen und eröffnete darin ein Hotel.Seither ist das Haus als "Casa Roja" bekannt. Nach längerem Hin und Her wird das Haus schliesslich von der Gemeinde Mazo erworben und von 1994 bis 1996, wurde es restauriert, um dem Inneren des Gebäudes sein ursprüngliches Aussehen wiederzugeben. Heute dient das historische Haus einerseits zur Ausstellung der unterschiedlichen traditionellen Stickereien, die in dieser Gemeinde auf eine lange Geschichte zurückblicken und tief verwurzelt sind, und andererseits als Ausstellung zum Thema "Frohleichnamfest", das für diese Gemeinde besonders wichtig ist. Im Erdgeschoss: Reproduktionen, Dokumente, Illustrationen und Fotografien zum Fronleichnamsfest, von seinen Anfängen bis in die Gegenwart. Wegen seiner grossen kulturellen Bedeutung für die Gemeinde (es wurde offiziell zu "fiesta de Interés Turística Nacional", das heisst, "Festlichkeit von nationalem touristischem Interesse", erklärt) hat das Rathaus Mazos sich dazu entschlossen, dieses Museum einzurichten in dem die Arbeiten der Bevölkerung dieser Gemeinde im Rahmen des Festes dokumentiert werden. Jeden Frühling wird das Frohleichnahmsfest unter zahlreicher Mitwirkung der frommen Bürger der Gemeinde auf traditionelle Weise begangen: Die antiken Hauptstrassen des Dorfes werden mit besonders farbreichen Bögen und Teppichen aus natürlichen Materialien wie zum Beispiel Blüten, Samen, Sand u.a. geschmückt. Auch hier zeigt sich die besondere Bedeutung, die das Kunsthandwerk für die Gemeinde Mazo hat. Im Obergeschoss des "Casa Roja". Ausstellung einer grossen Vielfalt von Stickereien. Die Stickerei stell einen der Stützpfeiler des palmerischen Kunsthandwerks dar und kommt u.a. bei der Herstellung der typischen Trachten, Tischdecken, Aussteuer, Kirchendekoration, zur Anwendung. Das Bördeln, wie auf La Palma die Lochstickerei genannt wird, war jahrelang eine wichtige Einkommensquelle. Am häufigsten sind die Richelieu-, die Relief- und die verdeckte Stickerei anzutreffen. Man findet aber auch andere Stickarten wie: punto atrás, de ladrillo, de trigo, de nudo, de presilla, de espiga...
Museo del Plátano (Bananenmuseum)
Geschichte des Bananenanbaus, Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirschaft, Export und Biologie der Banane. Einziges Bananenmuseum in ganz Europa. Ein altes kanarischen zweistöckiges Haus. Im ersten Stock werden auf Informationstafeln in ungefähr 15.000 Worten die Geschichte des Bananenanbaus nicht nur auf La Palma sondern auf dem gesamten kanarischen Archipel erklärt Im Erdgeschoss befinden sich ein Konferenzraum und ein Stand mit themenbezogenem Informationsmaterial. Es ist geplant, in einer Küche für die Gegend typische kulinarische Spezialitäten wie Bananen- oder Mistela (Orangelikör) herzustellen.
ÖFFNUNGSZEITEN: Mo–Fr 10-13 Uhr und 16-19 Uhr(Sommer), Mo–Fr 10-13:30 Uhr und 15-19 Uhr
Camino San Antonio, El Charco (historisches Viertel unterhalb der Kirche) Eintritt z.A.frei Telefon: 922 480 151
Casa Museo del Vino (Weinmuseum)
Das "Casa - Museo del Vino de Las Manchas" (Weinmuseum in Las Manchas) befindet sich in einer Zone der Insel mit langer Tradition von Weinanbau und -kelterei: Las Manchas de Abajo (Los Llanos de Aridane). Das antike, renovierte Haus kanarischer Architektur war früher das Haus der Lehrer dieser Zone. Im "Casa-Museo" können Sie die verschiedenen Weine der Insel probieren und kaufen. Sie erhalten ausserdem Informationen zu weiteren Sehenswürdigkeiten der Gemeinde und der gesamten Insel. Hier erfährt man, warum die Weine La Palmas und der Kanarischen Inseln weit über ihre Grenzen hinaus berühmt wurden. Könige und Botschafter, reiche Händler und berühmte Schriftsteller wie z.B. William Shakespeare, trugen dazu bei, dass unsere Insel in die Weltkarten aufgenommen wurde, nicht zuletzt dank unserer exquisiten Tropfen. Sie sehen hier einen "Lagar", eine Kelter, das wichtigste Gerät bei der Weinverarbeitung und einen "Aljibe", eine Zisterne, lebensnotwendiger Bestandteil der traditionellen Häuser. Und Sie haben auch die Möglichkeit ein der wichtigsten und traditionellen Teile der palmerischen typischen und traditionellen Häuser: "aljibe" kennenzulernen. Das Ziel eines "aljibe" ist den Regenfall aufzubewahren damit die Leute ihn benutzen könnten. Und, zum Schluss, haben Sie die Möglichkeit die wichtigsten Rebesorten der Insel kennenzulernen.
ÖFFNUNGSZEITEN: Montag bis Freitag: 10:30 -18:00 Uhr, Samstag: 11:30-14:00 Uhr
Camino El Callejón, 88 / Las Manchas . Los Llanos de Aridane. Telefon: (+34) 922 494 32
Museo Insular (San Francisco)
Es befindet sich in einem ehemaligen Franziskanerkloster, das im 16. Jahrhundert erbaut wurde. In dessen austerem Innenhof fallen zunächst die Orangenbäume auf (sie erinnern an die antiken Orangerien). Sie wurden von Monarchen und Staatsoberhäuptern gepflanzt, die 1985 aus Anlass der Einweihung der Sternwarte auf dem Roque de los Muchachos die Insel besuchten. 1983 überliess die Sociedad Cosmologica dem Inselmuseum wichtige Ausstellungsstücke. Das Museum ist in vier Abteilungen unterteilt:
- VÖLKERKUNDE: Landwirtschaft, Viehhaltung und Kunsthandwerk La Palma (Stickerei, Seide, Webereien udn Keramik).
- KUNST: Bilder aus dem 16.Jahrhundert flämischen Ursprungs, aus dem 19.Jahrhundert (aus dem Museo de Arte Contemporáneo in Madrid) und aus dem 20.Jahrhundert. Wir finden hier u.a. Gemälde von Sorolla und Fortuny.
- NATURWISSENSCHAFT: Mineralien, Fische, Säugetiere, Reptilien, Vögel und Schalentiere aus La Palma und der ganzen Welt.
- ARCHÄOLOGIE: Prähispanische Töpferei, Felsgravuren und Werkzeuge aus Stein und Knochen... Zeugnisse der prähispanischen Kultur La Palmas.
ÖFFNUNGSZEITEN: Mo-Sa 10.00–20.00 Uhr, So 10.00 - 14.00 Uhr
Plaza de San Francisco, 3 38700 Santa Cruz de La Palma Telefonnummer: 922 420 558
