Ortsinformationen

Aus Teneriffa

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Die Insel Teneriffa weist einunddreißig Gemeinden auf. Das Wachstum der Städte und der Fremdenverkehrszentren hat zwar das Landschaftsbild verändert, ohne dabei jedoch den Charme der Insel und ihrer Bewohner völlig zu überschatten. Der Tourismus hinterläßt seine Spuren in diesen an der Küste liegenden touristischen Orten, deren Atmosphäre im Norden mehr einen traditionelle Einschlag und im Süden mehr ein kosmopolitisches Flair hat, und die eine moderne Infrastruktur sowie ein breites Freizeitangebot aufweisen. Die Insel bewahrt, außer archäologischen Fundstellen aus der früheren Epoche der Guanchen, ein reiches Kulturerbe von historischem und künstlerischem Wert mit eigenem ganz eigenen Charakter. Die traditionelle und volkstümliche Architektur ist in den großen Herrenhäusern, den Landgütern und den Tempeln zu erkennen, aber auch in den einfachen, mit Ziegeln bedeckten ländlichen Wohnhäuschen. Zu den typischsten Elementen des kanarischen Stils gehört der Balkon, welcher die Fassaden verziert und die Innenhöfe verschönert. Einen Besuch wert sind die historischen Stadtkerne von La Laguna, der alten Hauptstadt, von La Orotava, Garachico, Puerto de La Cruz und Icod de Los Vinos; außerdem sind in den Massiven von Anaga und Teno, sowie in den Zonen der mittlerer Höhenlagen des Südens interessante kleine Weiler verstreut. Die Natur von Teneriffa überrascht durch ihren Reichtum an endemischen Pflanzen- und Tierarten, aber auch durch ihre vielgestaltigen Landschaftszüge. 43 der Stätten von besonderem landschaftlichem Interesse, die es auf der Insel gibt, stehen unter Naturschutz. Unter ihnen sind ganz besonders der Nationalpark des Teide, der von dem Naturpark der Waldkrone umgeben ist, und die Ländlichen Parks von Anaga und von Teno zu erwähnen. Über 40% des Inselgebiets ist auf irgendeine Art geschützt.

Adeje. Die Bevölkerung hier ist landwirtschaftlichen Ursprungs, und hat sich von der Tradition her dem Anbau von Bananen und Tomaten gewidmet. Während der letzten Jahre hat sich die Küste, die unter dem Markennamen COSTA ADEJE bekannt ist, durch verschiedene touristische Wohnanlagen, wie San Eugenio, Fañabé, Playas del Duque und El Beril, erheblich verschönert. Der Erfolg im Fremdenverkehrswesen beruht auf dem guten Klima und den ruhigen Küstengewässern, die zudem äußerst fischreich sind. Auf dem Gebiet dieser Gemeinde befindet sich der Barranco del Infierno (Höllenschlucht), ein beeindruckender Engpaß mit senkrechten, von Vegetation bedeckten Wänden, von dessen Grund aus das Sonnenlicht nur mit Mühe wahrzunehmen ist. An seinen Rändern sind zahlreiche Bestattungshöhlen der Guanchen ausgemacht worden. Die Pfarrkirche von Adeje weist eine feine Kassettendecke im Mudejarstil und eine interessante Kollektion von Gobelins auf. Fläche: 105,94 km², Höhenlage des Verwaltungszentrums: 280m, Entfernung von der Hauptstadt: 83km, Einwohner (2006): 36 764.

Arafo. Arafo ist ein Ort im Süden Teneriffas, der eine große Tradition auf dem Gebiet der Kultur, vor allem der Musik, aufweist. Es handelt sich um ein Dorf mit weißen Tönungen, das sehr sauber und still, und voller Blumen, Reben und Obstbäumen ist. In seiner Pfarrkirche sind bemerkenswerte Schnitzereien erhalten. Es verfügt über zwei kulturelle Vereine und mehrere Musikkapellen und -gruppen. Fläche: 33,92km², Höhenlage des Verwaltungszentrums: 470m, Entfernung von der Hauptstadt: 27km, Einwohner (2006): 5 257.

Arico. Die Küsten dieses touristischen Ortes im Süden sind sehr fischreich. In Porís wird Wassersport getrieben, und es gibt dort außerdem Schwimmbäder und Tennisplätze. Hier ist ausgezeichneter Fisch zu verzehren Fläche: 178,75km², Höhenlage des Verwaltungszentrums: 500m, Entfernung von der Hauptstadt: 58km, Einwohner (2006): 7 104.

Arona. In dieser Gemeinde befinden sich bedeutenden Fremdenverkehrszentren: Playa de Las Américas, Costa del Silencio, Ten-Bel... Die Viertel an der Küste – Las Galletas – sind für ihren ausgezeichneten Fisch berühmt. Los Cristianos war früher ein kleiner Fischerort, um den herum sich später eine wahre Hochburg des Fremdenverkehrs entwickelt hat; trotzdem bewahrt es noch heute seinen typischen Charakter. Es gibt hier eine ausgedehnte Fußgängerzone, ohne Autos, die sehr kosmopolitisch und stark frequentiert ist. Fläche: 81,79km², Höhenlage des Verwaltungszentrums: 610m, Entfernung von der Hauptstadt: 81km, Einwohner (2006): 69 100.

Buenavista del Norte. Das ist der Ort, der sich am äußersten Ende der Nordwestzone der Insel befindet. Er liegt auf einer breiten Ebene mit Bananen- und Obstbaumplantagen, von der aus man zu dem Steinmassiv von Teno gelangt, wo es fast unzugängliche tiefe Einschnitte und Buchten gibt. Das Gebiet von Buenavista del Norte ist zu 85% von dem Gesetz über Naturschutzgebiete betroffen. Dort liegen über 70% des Ländlichen Parks von Teno. Die Gesamtfläche des Parks beträgt 7.647 Hektar. Seine wunderschönen großen Massive und riesigen Wiesen, die von tiefen Schluchten durchzogen sind, umgeben dieses Fleckchen Erde, das schon von den Eroberern und Kolonisatoren bewundert wurde, Grund aus welchem sie diesem Dorf den Namen Buenavista (schöner Ausblick) verliehen. Die Entstehung dieses Ortes geht auf das 16. Jahrhundert zurück, gleich nach Beginn der Kolonisation von Teneriffa. Im 17. Jahrhundert waren zahlreiche Angriffe auf die Küsten des Dorfes seitens der englischen und berberischen Piraten zu verzeichnen, und im Jahre 1959 wurde es von einer Heuschreckenplage befallen. Das letzte große Ereignis in der Geschichte von Buenvavista fand am 22. Juni 1996 statt, als die Kirche von Nuestra Señora de Los Remedios den Flammen zum Opfer fiel. Damit ging ein außergewöhnliches Erbe verloren, unter anderem kunstvolle polychrome getäfelte Retabel im Mudejarstil und Schnitzereien von unvorstellbarem künstlerischen und spirituellem Wert, darunter eine interessante Schnitzerei des Künstlers Alonso Cano, die San Francisco darstellte. In dem Ort sind schöne Stammhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert zu finden. Fläche: 67,42km², Höhenlage des Verwaltungszentrums: 90m, Entfernung von der Hauptstadt: 71km, Einwohner (2006): 5 225.

Candelaria. In der Ortschaft Candelaria erhebt sich die Basilika, wo die Schutzpatronin des Kanarischen Archipels verehrt wird. Eine Pilgerfahrt in diese Stadt mit weiten Stränden und Winkeln voller historischer und legendärer Tradition ist fast eine Pflicht. Die Jungfrau von Candelaria gelang auf den Wellen an den Strand von Chimisay; die Guanchen bargen sie, und hinterlegten sie in der Grotte von Achibinico, heute Höhle von San Blas genannt. Heutzutage wird das von den Inselbewohnern meist verehrte Bildnis in einem Tempel verwahrt. Am Strand von Las Caletillas ist eine touristische Anlage errichtet worden, die nur siebzehn Kilometer von der Hauptstadt entfernt liegt. Fläche: 49,52km², Höhenlage des Verwaltungszentrums: 5m, Entfernung von der Hauptstadt: 19km, Einwohner (2006): 21 415.

El Rosario. In der Zone, die sich, im Süden, der Küste nähert, wird El Rosario zu der kühnen Anlage von Tabaiba, das sich an die Hänge und Felswände über dem Meer festklammert, übrigens ähnlich wie auch Radazul, das über einen wunderbaren Jachthafen verfügt. El Rosario an sich ist jedoch ein vorwiegend landschaftlich orientierter Ort, der vor Santa Cruz und La Laguna, an den Hängen des Gebirges von La Esperanza, liegt Seine grünen Felder werden von der mittleren Bergstraße durchquert, die nach Las Cañadas hinauf führt, und an der entlang es eine beträchtliche Anzahl von Gasthäusern gibt, in denen man die Gerichte der traditionellen Küche genießen kann. Fläche: 39,42km² Höhenlage des Verwaltungszentrums: 905m, Entfernung von der Hauptstadt: 15km, Einwohner (2006): 16 111.

El Sauzal. Hier handelt es sich um ein malerisches, sehr gepflegtes Dorf, wo es hübsche Beispiele für die traditionelle kanarische Architektur gibt. Es ist ein landwirtschaftlicher Ort, und seine Einwohner betreiben diese Tätigkeit mit besonderer Hingabe. Hier sich gute Weine und berühmte Lokale für typisches Essen zu finden. Auf seinem Gemeindegebiet befindet sich die Grotte von Los Viejos, eine Wohnstätte der Guanchen, die in einem Bruch der Felswand liegt. Unter den bedeutendsten Monumenten sind die Wallfahrtskapelle von Los Ángeles und die Kirche von San Pedro zu nennen, beide aus dem 16. Jahrhundert. Im Ort gibt es ein Auditorium, wo normalerweise die wichtigsten Darbietungen, die in die Hauptstadt und nach La Laguna gelangen, aufgeführt werden. Fläche: 18,31km², Höhenlage des Verwaltungszentrums: 300m, Entfernung von der Hauptstadt: 24,7km, Einwohner (2006): 8 514.

El Tanque. Die Gemeinde liegt am westlichsten Zipfel von Teneriffa, und ihre Bevölkerung beträgt etwas über dreitausend Einwohnern. Dank ihrer privilegierten Lage in den Höhen des Bezirks von Daute ist sie wie ein Balkon in diesem wunderschönen Winkel der Insel, und so beeindrucken die Ausblicke von La Atalaya oder dem Aussichtspunkt von Lomo Molino aus jeden, der die Gelegenheit hat, von dort aus die Landschaft und die Schönheit dieses eigentümlichen Bezirks zu bewundern. Auf dem Gemeindegebiet von El Tanque sind auch zahlreiche bukolische Fleckchen zu finden, wo das wahre Wesen des ländlichen Teneriffas voll und ganz zum Vorschein kommt: Bauernhöfe, uralte Stätten, ... am Fuße einer bewaldeten Zone, die sich bis Puerto de Erjos erstreckt. Von einer Stelle der Landstraße aus, La Atalaya, ist ein Blick auf Garachico zu genießen, der schon für sich allein den Ausflug wert ist. Die Gemeinde besteht aus drei Vierteln: Ruigómez, San José de Los Llanos, mit einer Freizeitzone und einem Waldpark, und Erjos. Es handelt sich um eine friedliche, sehr gepflegte Ortschaft, mit schönen Beispielen der typischen Architektur Zudem ist auf den umliegenden Feldern reichlich Wild zu finden, vorwiegend Kaninchen und Rebhühner. Fläche: 23,64km², Höhenlage des Verwaltungszentrums: 480m, Entfernung von der Hauptstadt: 65km, Einwohner (2006): 3 042.

Fasnia. Vierzig Kilometer von der Hauptstadt entfernt liegt Fasnia. Die Landschaft dort ist die typische des Südens: mit Vulkanasche bedeckte Felder und Gärten, die dank der menschlichen Bemühungen der Trockenheit standhalten konnten. Dicht an der Küste befindet sich Los Roques de Fasnia, ein Ort, der von einem Fremdenverkehr aufgesucht wird, der sich vor allem für das Innere des Landes interessiert, und der Freude an der Echtheit dieses Winkels findet. Von dem Berg aus, wo die Wallfahrtskapelle von Los Dolores steht, ist ein wunderbarer Blick auf die Küste zu genießen. Fläche: 45,10km², Höhenlage des Verwaltungszentrums: 450m, Entfernung von der Hauptstadt: 40km, Einwohner (2006): 2 697.

Garachico. Mit Buenavista und Los Silos zusammen bildet es die sogenannte Isla Baja (Niedrige Insel). Dieser Ort bewahrt eine ausgeprägte historische Atmosphäre, und strahlt ein unglaubliches Gefühl des Friedens und der Ruhe aus. Bis 1706, als es von einem gewaltigen Vulkanausbruch zerstört wurde, war dieses Städtchen der wichtigste Hafen von Teneriffa.In Garachico sind sehr interessante Monumente zu finden, wie das Schloss von San Miguel, die Kirchen von Santa Ana und Nuestra Señora de Los Ángeles, und die Klöster von Santo Domingo und San Francisco. Praktisch die ganze Stadt ist ein lebendes Museum.Die berühmte Pilgerfahrt von San Roque ist ein Fest, das zur nationalen touristischen Attraktion erklärt worden ist. Fläche: 29,28km², Höhenlage des Verwaltungszentrums: 10m, Entfernung von der Hauptstadt: 62km, Einwohner (2006): 5 543.

Granadilla de Abona. Granadilla ist ein malerisches Dorf, mit gekrümmten Straßen, wo das Neue mit dem Alten einher geht, ohne dass dabei der Ort seine charakteristische Physiognomie verliert. An der Küste der Gemeinde liegt El Médano, ein schöner ruhiger Strand mit feinen goldenem Sand, einer der besten Plätze auf der ganzen Welt, um Windsurfing zu betreiben.Der landwirtschaftliche Reichtum von Granadilla beruht auf seiner Produktion von Gemüse, Kartoffeln, Hülsenfrüchten, Getreide und Reben.Äußerst empfehlenswert ist der Ausflug nach Madre del Agua (Mondlandschaft). In El Médano gibt es Hotels und gute Fremdenverkehrseinrichtungen, und dort besteht die Möglichkeit, Wassersport zu treiben. Fläche: 162,43km², Höhenlage des Verwaltungszentrums: 650m, Entfernung von der Hauptstadt: 65km, Einwohner (2006): 34 595.

Guia de Isora. Es liegt an der entgegengesetzten Seite von der, an welcher sich die Hauptstadt der Insel befindet, und ist ein bedeutendes Zentrum für landwirtschaftliche Produktion, vor allem von Tomaten und Bananen. An den Stränden von San Juan und Alcalá wird Wassersport, Sport- und Unterwasserfischerei getrieben.Wenn man einen Ausflug von Guía de Isora zum Teide hinauf macht, kommt man an einer Reihe von Aussichtspunkten vorbei, von denen aus man die Möglichkeit hat, die reizvolle Landschaft der südlichen Zone von Teneriffa so richtig zu genießen. Fläche: 43,42km², Höhenlage des Verwaltungszentrums: 580m, Entfernung von der Hauptstadt: 95km, Einwohner (2006): 19 320.

Güimar. Das Gemeindegebiet ist, traditionell, in zwei etwa gleich große Sektoren aufgeteilt worden, El Valle und den Bezirk von Agache. Der Reichtum dieser Gemeinde ist hauptsächlich auf den spezialisierten Anbau von Tomaten für den Export zurückzuführen, und auch auf die Ausfuhr von Kartoffeln, sowie, in etwas geringerem Maße, von Bananen, Bataten und Blumen. Derzeit gewinnen Kulturen wie die des Avocados und des Weins immer stärker an Bedeutung.Diese Vielfalt an Anbauten ist durch die Tatsache zu erklären, dass die Gemeinde unterschiedliche Klimas und Höhenlagen aufweist, von dem Niveau des Meers, wo die Dürre extrem ist und die Durchschnittstemperaturen das ganze Jahr über relativ hoch liegen, bis zu den höchsten Zonen der Schluchten von Badajoz und El Agua, wo die Niederschläge recht beachtlich sind und die durchschnittlichen Temperaturen eher die eines milderen Klimas sind. Güimar ist eine Stadt, deren zahlreiche Schönheiten und Kontraste man einfach entdecken sollte. Die Stelle, von der aus das Ergebnis der außerordentlichen Bemühungen des Menschen und die Eigenarten der Natur am besten zu beobachten sind, ist von dem Aussichtspunkt von Don Martín aus. Das ist ein wahrer Balkon, der sich auf die südlichen Landschaft hin öffnet. El Puertito ist die Küsten- und Fremdenverkehrszone der Stadt. Während der Feste von San Pedro Apóstol werden normalerweise in Güimar Folklorefestivals großer Qualität organisiert. Nennenswert ist, außer zwei interessanten alten Kirchen, auch ein ungewöhnliches Museum von typischen Objekten. Fläche: 102,92km², Höhenlage des Verwaltungszentrums: 289m, Entfernung von der Hauptstadt: 28km, Einwohner (2006): 16 603.

Icod de los Vinos. Diese Stadt liegt in einem sehr fruchtbaren Tal, und bietet uns, von ihren Straßen und Winkeln aus, einen der beeindruckendsten Blick auf den Teide, sowie auf dichte Kiefernwälder, die sich von dem Gipfel bis zu den höher gelegenen Vierteln von Icod hinstrecken, und wie Krippen aussehen, die an den Flanken hängen. Bananen, Obst und Reben liegen einem regen Handel zugrunde. Die Stadt, die 1501 gegründet wurde, ist voller Herrenhäuser, alter kleiner Paläste, Tempel und Klöster. Hervorzuheben sind besonders die Kirche von San Marcos, mit einem Portal aus der Renaissance und einem barocken Retabel, San Agustín, San Francisco und der Platz von La Pila, ein künstlerisch und architektonisch besonders ausdrucksvoller Winkel. Hier wächst der tausendjährige Drachenbaum, ein wahres Wunder der Pflanzenwelt. Aber auch das Museum für Religiöse Kunst ist einen Besuch wert. Der kleine, sichere Strand von San Marcos zieht zahlreiche Besucher an. Fläche: 95,90km², Höhenlage des Verwaltungszentrums: 235m, Entfernung von der Hauptstadt: 56km, Einwohner (2006): 24 179.

La Guancha. Dies ist eine landwirtschaftliche Ortschaft, wo traditionell großes kulturelles Interesse bestanden hat. Ihre Pfarrkirche stammt aus dem 17. Jahrhundert, und der barocker Hochaltar sowie mehrere wunderschöne Bildnisse dort sind besonders reizvoll. Die Waldpisten mit Aussichtspunkten, die überraschenden Ausblicke, die man von diesem Umfeld aus auf den Teide hat, die angelegten Freizeitzonen, wie El Lagar, mit Grills, rustikalen Tischen und Kinderspielplätzen, machen diesen Landstrich sehr attraktiv für Ausflügler und Fotoliebhaber. Die goldenen Weine von La Guancha, mit ihrem eigentümlichen Geschmack, werden allgemein sehr geschätzt. Fläche: 23,77km², Höhenlage des Verwaltungszentrums: 500m, Entfernung von der Hauptstadt: 54km, Eunwohner (2006): 5 420.

La Laguna. San Cristóbal de La Laguna lautet der eigentliche Name der Stadt, auch wenn sie unter der abgekürzten Bezeichnung La Laguna bekannt ist. Es handelt sich um die zweit wichtigste Ortschaft der Insel und der Provinz. Diese frühere Hauptstadt und zugleich ehemaliger Sitz der Statthalter liegt im Tal von Aguere, inmitten eines wunderschönen Ackerlands. Der historische Stadtkern von San Cristóbal de La Laguna wurde im Dezember 1999 zum Kulturerbe der Menschheit erklärt. Sie ist gleichzeitig auch die kulturelle und religiöse Hauptstadt, denn hier befinden sich die Universität von San Fernando und der Bischofssitz von Teneriffa. Der Strassenverlauf des Ortes überrascht durch seine Genauigkeit und Präzision. Überall in der Stadt sind zahlreiche bemerkenswerte Bauten, Paläste und Herrenhäuser des 17. und 18. Jahrhunderts vorhanden. Unter den religiösen Gebäuden sind ganz besonders die Heilige Kirche und Kathedrale, Santo Domingo und die Kirche von La Concepción - historisches und künstlerisches Monument -, die Kirche von El Santísimo Cristo de La Laguna und die Wallfahrtskapelle von San Miguel hervorzuheben. Geschichte und Kunst von La Laguna werden in den Museen des Hauses Ossuna, der Sociedad Económica de Amigos del País (Königliche Wirtschaftsgesellschaft der Freunde des Landes), der Kirche von La Concepción und der Kathedrale veranschaulicht. Das Gemeindegebiet von La Laguna ist sehr ausgedehnt, und es liegen dort Tejina und Valle de Guerra, landwirtschaftlich reiche Areale, und auch Bajamar und Punta del Hidalgo, Fremdenverkehrszonen mit Hotels, Schwimmbädern, Stränden und wundervollen Landschaften. Weitere Ortschaften, wie La Cuesta und Taco, wo sich in den letzten Jahren ein Teil der industriellen Entwicklung der Insel angesiedelt hat, gehören ebenfalls zu La Laguna. Fläche: 102,05km², Höhenlage des Verwaltungszentrums: 546m, Entfernung von der Hauptstadt: 9km, Einwohner (2006): 142 161.

La Matanza de Acentejo. Der Name erinnert an die Niederlage, welche die Spanier in einer grausamen Schlacht mit den Guanchen erlitten, die in der Schlucht von Acentejo ausgetragen wurde. Die Weine dieser Zone gehören zu den besten Teneriffas, und es gibt hier zahlreiche Weinkeller, wo man das bestätigen kann. Es sind, gegen die Küste von La Matanza zu, einige touristische Siedlungen errichtet worden, die aus Einzelhäusern bestehen, und die außergewöhnliche Landschaft nicht allzu sehr beeinträchtigen. In Richtung der Gipfel gibt es eine Freizeitzone, La Vica, die sehr geeignet für Ausflüge, zur Erholung und zum Rösten im Freien ist, denn dort stehen Wasser und installierte Grills zur Verfügung. Fläche: 14,11km², Höhenlage des Verwaltungszentrums: 520m, Entfernung von der Hauptstadt: 25km, Einwohner (2006): 7 972.

La Orotava. Die Stadt La Orotava erstreckt sich im weiten Tal von Bananenplantagen, das ihren Namen trägt. Diese alte Ortschaft zeichnet sich durch ihre herrliche und monumentale Architektur aus, und auch durch ihr herrschaftliches Aussehen und den Charakter, den ihr die dunklen kanarischen Höfe, die Plätze und die großen Häuser der Familienbesitze verleihen. Der alte Stadtkern des Ortes, der aufgrund seines historischen und künstlerischen Wertes vollständig unter Denkmalschutz gestellt wurde, ist einen ausführlichen Besuch wert. Auch die Kirche von Nuestra Señora de La Concepción ist denkmalgeschützt. Die Häuser der Balkone sind ein wahres Juwel des traditionellen Stils der Insel. Dort sind das Dokumentations- und Forschungszentrum über Kunsthandwerk von Spanien und Amerika und das für Kunsthandwerk Eladio Machado untergebracht. In den Bergen von La Orotava erstreckt sich ein umfangreiches Netz von touristischen Pfaden, so dass es leicht fällt, Ausflüge zu unternehmen, von denen einige in dem Großen Kessel der Cañadas del Teide enden, dem (geschützten) Nationalpark. Die Stadt bietet auch einen Garten zur Einführung und Akklimatisierung von Pflanzen – La Hijuela del Botánico – mit ungefähr 100 verschiedenen, meist tropischen und subtropischen Arten, die aus Süd- und Mittelamerika, Afrika und Australien stammen. In dem Zentrum des Stadtkerns ist der Garten Victoria zu finden, eine Grün- und Freizeitzone mit großen Promenaden und einer Vielfalt von Bäumen und Blumen, und mit dem berühmten Mausoleum aus Marmor von Lyon, das der französische Architekt Adolphe Coquet 1882 errichtete. Drei schöne Strände mit schwarzem Sand gehören zur Gemeinde, die von Bollullo, Martín Alonso und El Ancón; sie sind empfehlenswert, denn sie sind selten überlaufen. Fläche: 218,9km², Höhenlage des Verwaltungszentrums: 390m, Entfernung von der Hauptstadt: 35km, Einwohner (2006): 40 644.

La Victoria de Acentejo. Der Name dieses Ortes erinnert an den Sieg der Eroberer über die Guanchen. Die Gemeinde La Victoria liegt an der Nordseite der Insel, belegt 18,2 km2, und ist, wenn man die Straße benutzt, etwa 27 Kilometer von Santa Cruz de Tenerife entfernt. Ihre Form gleicht der eines Trapezes, dessen kleinere Grundlinie auf das Meer zu, und die obere in Richtung des Gebirges orientiert ist. Auf diesem hoch gelegenen und grünen Gelände gibt Maisfelder, Weinberge und, in der niedrigeren Zone, Bananenplantagen. Zu verzeichnen ist die Wallfahrtskapelle von Nuestra Señora de Las Victorias, die auf Anordnung des Statthalters Fernández de Lugo gebaut wurde. Der Wein dieser Zone ist, wie alle aus dem als Tacoronte-Acentejo bezeichneten Gebiet, wirklich ausgezeichnet. Fläche: 18,35km², Höhenlage des Verwaltungszentrums: 360m, Entfernung von der Hauptstadt: 27km, Einwohner (2006): 8 432.

Los Realejos. Dieser Ort, dessen Bedeutung und Einwohnerzahl in den letzten Jahren zugenommen hat, liegt im Schatten des hohen Bergrats, der von den Hängen der Cañadas del Teide gebildet wird. Ursprünglich war diese von ausgedehnten Bananenplantagen umgebene Gemeinde vorwiegend landwirtschaftlich, heute ist sie eine Fortführung von Puerto de La Cruz, was den Fremdenverkehr angeht, und so sind auf ihrem Gebiet Hotels und Wohnsiedlungen bester Qualität zu finden. Die Kirche von La Concepción bewahrt ein herrliches barockes Retabel und ein aus Jaspis hergestelltes Taufbecken. Hier steht auch der älteste Tempel der ganzen Insel, die Kirche von Santiago, die 1498 erbaut wurde. An der Küste von Los Realejos liegt ein hübscher Strand mit schwarzem Sand, und in seiner Umgebung gibt es wundervolle Landschaftszüge, wie La Rambla de Castro. Fläche: 57,08km², Höhenlage des Verwaltungszentrums: 420m, Entfernung von der Hauptstadt: 42km, Einwohner (2006): 36 746.

Los Silos. Dieser landwirtschaftliche Ort erlangt zusehends eine größere Bedeutung und weist eine immer stärkere Handelstätigkeit auf. An seiner Küste sind einige Fremdenverkehrsanlagen errichtet worden, und auch Installationen zum Baden. Hier kann man wunderschöne Ausflüge zum Monte del Agua und dem ländlichen Gebiet La Tierra del Trigo unternehmen. In der Pfarrkirche von Nuestra Señora de La Luz wird eine Schnitzerei von El Cristo de La Misericordia, aus dem 17. Jahrhundert, verehrt. In der Küstenzone befinden sich Lokale, wo ausgezeichneter Fisch aus den umliegenden Gewässern serviert wird; der Fisch ist da nicht nur reichlich vorhanden, sondern er ist zudem wunderbarer Qualität. Fläche: 24,23km², Höhenlage des Verwaltungszentrums: 200m, Entfernung von der Hauptstadt: 68km, Einwohner (2006): 5 456.

Puerto de la Cruz. Dies ist das wichtigste Fremdenverkehrszentrum des Nordens der Insel; es liegt an der Küste des Orotavatals, am Fuß des Teide und genießt das ganze Jahr über ein mildes Klima. Es handelt sich um die Pionier- und älteste touristische Ortschaft, und sie wurde im Jahre 1955 als "touristische Attraktion" ausgewiesen. Diese kosmopolitische Stadt verfügt über wunderbare Badeeinrichtungen, wie die Schwimmbadanlage Costa de Martiánez mit ihrem riesigen künstlichen See, die von dem Künstler aus Lanzarote, César Manrique, geschaffen wurde. Hier gibt es moderne und funktionelle Hotels höchster Qualität, die mit allen nur erdenklichen Bequemlichkeiten versehen sind, neben zahlreichen weiteren Einrichtungen. So sind typische oder internationale Restaurants zu finden, sowie Gaststätten, die auf regionale Gastronomie spezialisiert sind, aber auch Festsäle, Cafeterias, und ganz allgemein, alle Art von Installation zur Freizeitgestaltung gibt es in diesem Ort. Das malerische bunte Puerto de La Cruz ist außerordentlich attraktiv. Es besitzt Winkel wie San Telmo, den Platz El Charco, den Fischerhafen und das ganze Viertel La Ranilla, San Amaro und La Paz, den Park Taoro – in dem das luxuriöse Kasino beherbergt ist – und den Botanischen Garten, der im Jahr 1788 geschaffen wurde, und in dem Pflanzen und Bäume aus den fünf Kontinenten wachsen. Es existieren mehrere Kirchen, die einen Besuch wert sind, wie die Kirche von Nuestra Señora de La Peña de Francia, und das Gleiche gilt für das Schloss San Felipe und das Zollhaus. Im Ort sind Bibliotheken, Kinos, Post- und Telegrafenamt, Telefonbüros, Sporthalle, olympisches Schwimmbad, zahlreiche Tennisplätze und Fitneßzentren zu finden. Und es besteht auch die Möglichkeit, verschiedene Arten von Wassersport zu treiben. Puerto de La Cruz ist der Ausgangspunkt für Ausflüge zu dem Rest der Insel, und dafür stehen Reisebüros, Taxis und Leihwagen zur Verfügung. Die Straße TF-31, über El Botánico und über Las Arenas, führt zur Nordautobahn TF-5. Die Stadt ist auch Ankunfts- und Abfahrtsort für viele Linien der öffentlichen Autobusse, die sie mit dem Rest der Insel und der 37 Kilometer entfernt liegenden Hauptstadt verbinden. Die berühmtesten Feste sind Karneval, im Winter, und die Feiern zu Ehren des Schutzpatrons, die im Juli begangen werden. Der Loro Park ist ein wahres, zwölf Hektar großes Paradies, das die umfangreichste Papageien- und Lorisammlung auf der ganzen Welt beherbergt. Weitere Attraktionen dort sind das größte Delphinarium Europas, ein Orchidearium, ein afrikanischer Markt, die Tigerinsel, Lorovision, usw. Vor kurzem hat der Park seine Installationen erweitert; zu den Neuigkeiten gehören eine Fledermaushöhle, eine Show mit Seelöwen, ein thailändisches Dorf, ein unterirdisches Aquarium mit dem längsten Unterwassertunnel der Welt, ein Becken mit Haifischen, Gorillas, Wasserfälle, usw. In Puerto de La Cruz befindet sich eines der Spielkasinos mit dem größten Prestige in ganz Spanien, das Kasino Taoro, das in dem gleichnamigen Park steht, und von wo aus man einen herrlichen Blick auf die Stadt und das Orotava-Tal genießen kann. Jeden Sonntag werden Gottesdienste verschiedener Religionen in der Stadt veranstaltet; die entsprechende Zeiten werden von den Pfarrern an der Kirchentür angeschlagen. Vor kurzem ist ein Kilometer der Küste, von dem Schloss San Felipe bis nach Punta Brava, regeneriert worden. Dazu wurden ungefähr 200.000 Kubikmeter Vulkansand verwendet, der aus dem nahen Meeresgrund gewonnen wurde. Dieser Strand, der 17.000 Quadratmeter Grünfläche hat, heißt Playa Jardín. Das entsprechende Projekt stand unter der künstlerischen Leitung des genialen Artisten César Manrique. Fläche: 8,73km², Höhenlage des Verwaltungszentrums: 9m, Entfernung von der Hauptstadt: 37km, Einwohner (2006): 30 585.

San Juan de la Rambla. San Juan de La Rambla befindet sich auf halber Strecke zwischen La Orotava und Icod de Los Vinos. Es handelt sich um eine hübsche, langgezogene Ortschaft am Meeresufer, an einer Küste, wo sowohl Felswände wie auch ruhige, fischreiche Buchten existieren. Das Fischerviertel von Las Aguas ist auch heute noch ganz besonders reizvoll. Der Ort hat einen historischen, künstlerisch reizvollen Stadtkern, der um den Kirchplatz herum liegt. Fläche: 20,66km², Höhenlage des Verwaltungszentrums: 100m, Entfernung von der Hauptstadt: 47km, Einwohner (2006): 5 096.

San Miguel de Abona. Diese Gemeinde, liegt, gemeinsam mit Arona, Adeje und Granadilla, dem touristischen Erfolg des Südens der Insel zugrunde. Interessante Stätten dort sind der Aussichtspunkt von La Centinela und der von El Frontón, von denen aus man schöne Panoramaausblicke auf die Gemeinden Arona, San Miguel und Granadilla genießen kann. Es gibt mehrere Plätze, wo, schon immer, das Kaninchen in Beize und der gebratene getrocknete Fisch sehr gut zubereitet werden, und zwar in den Vierteln La Aldea und Las Zocas. Die lokalen Feste, die hier begangen werden, sind die zu Ehren von San Juan Bautista, am 24. Juni, und von dem Schutzpatron des Ortes, San Miguel Arcángel, am 29. September. Fläche: 42,04km², Höhenlage des Verwaltungszentrums: 600m, Entfernung von der Hauptstadt: 71km, Einwohner (2006): 12 609.

Santa Cruz de Tenerife. Das ist die Hauptstadt der Insel der gleichnamigen Provinz. Diese Stadt, mit ihren mehr als 250.000 Einwohnern, ist kosmopolitisch, modern und fröhlich. Das Leben spielt sich dort auf breiten Alleen, anheimelnden freien Plätzen und belebten Straßen ab. In ihren Gärten, auf ihren Plätzen und auf den Ramblas (hervorzuheben sind in diesem Sinn besonders der Stadtpark García Sanabria und La Granja) existiert eine permanente Ausstellung von Skulpturen im Freien, eine der wichtigsten dieser Art auf der Welt, mit Werken von großen Künstlern mit internationalem Ruhm, wie Moore, aber auch von kanarischen Avantgardisten, wie José Abad. In den Geschäften, großer Kategorie, sind Artikel und Waren aus der ganzen Welt zu finden, und dies zu sehr interessanten Preisen. Santa Cruz ist wie ein Amphitheater am Ufer des Ozeans. Sein äußerst wichtiger Hafen ist Knotenpunkt für die Verbindungen zwischen Europa, Afrika und Amerika, und es legen dort Schiffe und Kreuzer aller Flaggen an. Im diesem Ort gibt es wertvolle Monumente und Gebäude, wie die Kirchen von La Concepción und San Francisco; in der ersten sind reiche Werke religiöser Kunst hinterlegt, und die zweite ist ein schönes Exemplar des Barocks des 17. Jahrhunderts. Andere Beispiele sind der Palast von Carta, aus dem gleichen Jahrhundert, die Denkmäler zu Ehren der Candelaria und der Gefallenen, die Skulpturengruppe von Juan de Avalos, die an dem Zusammenfallen von den Ramblas und der Avenida de Anaga steht, der Inselpalast, wo das Cabildo (Inselregierung) seinen Sitz hat, das befestigte Schloss von Paso Alto, das Schloss von San Juan... Nur wenige Kilometer vom Zentrum entfernt liegt, neben dem Fischerviertel San Andrés, der Strand von Las Teresitas, mit hellem, goldenem Sand. Als weitere Badezone bietet die Stadt außerdem den "Maritimen Park César Manrique", ein Werk des hervorragenden gleichnamigen Künstlers aus Lanzarote. In dieser Stadt gibt es aber auch Museen für Geschichte, Wissenschaft und Anthropologie, Theater, Kunstsäle, Kinos und Multiplex, sowie verschiedene Kulturzentren. In Santa Cruz herrscht ein reges gesellschaftliches und kulturelles Leben. Das Gemeindegebiet ist jedoch ausgedehnt, und umfaßt auch Viertel und ländliche Areale in der Zone von Anaga, die aufgrund ihrer Schönheit und Eigentümlichkeit wirklich einen Besuch wert sind. Fläche: 150,56km², Höhenlage des Verwaltungszentrums: 4m, Hauptstadt der Insel, Einwohner (2006): 223 148.

Santa Ursula. Dies ist eine weitere Gemeinde, die dem Fremdenverkehr von Puerto de La Cruz als natürlicher Expansionsort gedient hat. Hier werden weiterhin gute Weine, Bananen, Getreide, exotische Blumen und Nelken produziert. Berühmt sind die Restaurants und Ausflugslokale des Ortes. Die Zone von La Quinta Roja, bis zur Küste von Santa Úrsula hin, gehört zu den schönsten der Insel, und ihre Vegetation ist einfach unglaublich. Interessant ist die Grotte von El Mencey Bencomo, die einen wahren natürlichen Balkon über das Orotavatal und das Gelände von La Tosquita-Corujera bildet. Fläche: 22,59km², Höhenlage des Verwaltungszentrums: 290m, Entfernung von der Hauptstadt: 31km, Einwohner (2006): 12 835.

Santiago del Teide. An der Küste von Santiago del Teide liegt Puerto Santiago, das die Strände von La Arena und Argel oder Guía umfaßt, sowie das Zentrum von Los Acantilados de Los Gigantes, das zur nationalen touristischen Attraktion erklärt worden ist. Es gibt dort Unterkünfte in Hotels und sonstigen Installationen, die ein hohes Niveau aufweisen, einen Jachthafen, Restaurants, Schwimmbäder, usw. Viele malerische Plätze sind einen Ausflug wert, wie die Felswände, Masca, Tamaimo und die Höhen von Cherfe, ein touristischer Aussichtspunkt mit außergewöhnlich schönen Ausblicken. Es werden hier Sportfischerei und Jagd betrieben. Fläche: 52,21km², Höhenlage des Verwaltungszentrums: 925m, Entfernung von der Hauptstadt: 78km, Einwohner (2006): 11 378.

Tacoronte. Auf den Hügeln dieser vorwiegend landwirtschaftlichen Ortschaft mit fruchtbaren Feldern wachsen die Reben, aus denen ihre berühmten Rotweine gewonnen werden. Die frühere Wallfahrtskapelle von Las Angustias ist heute das Sanktuarium von El Cristo de Tacoronte, einer bildhübschen polychromen Schnitzerei aus dem 17.Jahrhundert. In der Pfarrkirche wird ein Bildnis der Jungfrau von El Carmen, ein Werk von Luján Pérez, verwahrt. In einem alten eigentümlichen Gebäude von 1685, La Alhóndiga, werden seit 1978 jedes Jahr eine Weintagung und ein regionaler Weinwettbewerb veranstaltet.Die Küste von Tacoronte wird von einer beeindruckenden Felswand gebildet, und an ihrem Fuß liegen ruhige Buchten, wie die von El Pris, sowie kühne Gebäude für den Fremdenverkehr. Nicht nur die Weine, sondern auch die Restaurants und Lokale dieser Ortschaft genießen großen Ruhm. Fläche: 30,09km², Höhenlage des Verwaltungszentrums: 510m, Entfernung von der Hauptstadt: 20km, Einwohner (2006): 22 695.

Tegueste. Dies ist ein Dorf mit reger Aktivität, das in den letzten Jahren einen bedeutenden Zuwachs an Einwohnern verzeichnet hat. Seine Weine und Eßlokale genießen einen wohlverdienten Ruhm. La Orilla und Mesa de Tejina sind interessante Ausflugsziele. Die Pilgerfahrt von San Marcos gehört zu den originellsten und meist besuchten von allen, die auf der Insel abgehalten werden. Fläche: 26,41km², Höhenlage des Verwaltungszentrums: 390m, Entfernung von der Hauptstadt: 16km, Einwohner (2006): 10 393.

Vilaflor. Vilaflor de Chasna, das bereits im 16. Jahrhundert bekannt war, wurde von zahlreichen Wissenschaftlern, Kranken und Besuchern im allgemeinen aufgesucht, die sich von La Orotava aus auf dem berühmten Weg von Chasna dorthin begaben. Manche zog es aus wissenschaftlichen Gründen, sprich die Nähe zu dem Teide, dahin, andere kamen, um sein Klima und angenehmes Leben zu genießen. Vilaflor, die höchstgelegene Gemeinde Spaniens, befindet sich 1400 Meter über dem Meeresspiegel. Das Dorf liegt inmitten von Kiefern und Mandelbäumen, und es gibt da bemerkenswerte architektonische Elemente, wie die Pfarrkirche und das alte Herrschaftshaus der Familie Soler, die das Dorf gründete. Auf dem gesamten Gemeindegebiet sind Landschaftszüge zu finden, die wunderbar für Wanderungen, Bergsteigen, Radtouren oder Paragleiten geeignet sind. Zudem sind in der Gegend Orte mit großem ökologischen Wert zu besuchen, wie Pino Gordo und Tres Pernadas. Das Dorf ist für seine Gastronomie und seine Weine bekannt. Fläche: 48km², Höhenlage des Verwaltungszentrums: 1400m, Entfernung von der Hauptstadt: 82km, Einwohner (2006): 1 905.

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