Wanderungen Teil 2

Aus Teneriffa

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Tamaide Der Wanderweg beginnt an der Kreuzung El Lomo mit der Straße General Franco 1. Linker Hand erscheint der Weg Camino del Pilón, der noch sein altes Pflaster aufweist. Er führt zwischen trockenen Steinmauern und verlassenen Terrassenfeldern hindurch, die nun hauptsächlich von Kanaren-Margariten, Balsam-Wolfsmilch und Lavendel überwuchert sind. Diese Strecke geht weiter bis zur Schlucht von El Lomo. Man überquert sie und kann darauf wundervolle Aussichten auf die Küsten von San Miguel, Granadilla und Arona sowie auf das natürliche Monument, den Felsen Roque de Jama, genießen. Etwa 300 m weiter vorne gabelt sich der Weg. Man muß den rechtsliegenden Pfad wählen, der bis zur Schlucht Barranco Drago führt. Ihr Bett wird in einem Teil überquert, der von Plocama und Wolfsmilch beherrscht ist. Diese Gegend wird von drei Quellen eingerahmt: El Lunchón, La Hoya und Tamaide. Sobald man in der Nähe des Weilers La Hoya ist, inmitten einer landwirtschaftlichen Zone mit bebauten und normalerweise mit Bimsstein (jable) bedeckten Terrassenfeldern, muß man die asphaltierte Straße von El Roque-Aldea Blanca überqueren, um danach wiederum im Innern des Weilers den Wanderweg einzuschlagen. Im Ort sind ein Ziegelofen und traditionell gebaute Häuser hervorzuheben. Beim Ausgang dieses kleinen Dörfchens stößt man auf die Schlucht Barranco Mantible. In einer Bodenstufenvegetation wandert man weiter bis zum Berg La Centinela. Schließlich mündet der Pfad im Aussichtspunkt Mirador de La Centinela 2, Dieser liegt genau auf der Grenze zwischen den Gemeinden San Miguel und Arona, am Rande der Hauptstraße C- 822 (Km. 94). Von hier aus präsentiert sich die Küste in einem ausgedehnten Panorama.

Interessantes:

San Miguel de Abona. Der Weiler La Hoya bildet eine der ersten Siedlungen oder Güteransammlung von San Miguel de Abona. Dies beruht auf dem Vorkommen von drei bedeutenden Wasserquellen: El Lunchón, La Hoya und Tamaide. Heutzutage ist der Weiler praktisch unbewohnt. Pflanzenwelt: Strauchenartige Kanaren-Margarite (Magarza), Balsam-Wolfsmilch (Tabaiba dulce), König-Juba-Wolfsmilch (Tabaiba), Kandelaber-Wolfsmilch oder Säulen-Euphorbie (Cardón), Aeonium (Verode), Lavendel (Espliego), Plocama (Balo). Natürliche Sehenswürdigkeiten: Die Schluchten Barranco del Lomo, Drago und Mantible. Die Quellen El Lunchón, La Hoya und Tamaide. Der Berg La Centinela. Historisches Erbe: Ziegelbrennofen (Ende des 19. Jh.). Häuser in traditioneller Bauweise. Nützliche Telefonnummern: Informationsbüro von Arona 922 797 668, Ortspolizei von Arona 922 725 562, Rote Kreuz-Stelle 922 790 505 - 922 281 800, Guardia Civil 922 791 414.

Lage: Gemeinde von San Miguel, Ausgangspunkt: Tamaide, Ankunftspunkt: Mirador de La Centinela, Entfernung: ca. 4 km, Dauer: 1 Std.45 Min.hin; 1 Std.30 Min.zurück, Schwierigkeitsgrad: Anfänger, Höhenunterschied: ca. 115 Meter, Steigung: insgesamt ca. 3%, Zufahrt: Buslinien von TITSA.


Montana Roja - Montana Pelada

Die Wanderung beginnt in El Cabezo, wo sich zwei mögliche Richtungen bieten: Man kann entweder in Richtung des Bergs Montaña Roja oder des Bergs Montaña Pelada wandern. Entscheidet man sich für Montaña Roja, verläuft der Weg El Cabezo entlang, bis er auf den Fußgängerweg von El Muelle stößt. Der Wanderweg gelangt dann nach Playa Chica, von wo aus man über die Promenade von Marcial García die Zone von El Picacho und danach Playa Grande erreicht. Das ganze Wegstück befindet sich im Dorfinnern von El Médano. Der Wanderweg führt weiter über die Promenade Nuestra Señora de Las Mercedes de Roja am Strand Playa Grande bis zu dessem Ende entlang. Von dort her geht es am Strand Leocadio Machado weiter, welcher besonders wichtig ist, da er die beste Dünenlandschaft der Insel aufweist. Die Wanderung folgt dem Strand bis zu seinem Ende, wo ein breiter Weg erscheint, der bis zum Fuß des Bergs Montaña Roja führt. Danach führt er zwischen Schizogynen, Strauch-Dornlattich und großer Balsam-Wolfsmilch hindurch. Diese Vegetation wird in zunehmender Höhe durch Leuchterblumen und Plocama ersetzt. Vom Gipfel des Montaña Roja aus hat man einen herrlichen Rundblick auf die Küsten der Gemeinden Granadilla, San Miguel und Arico. Hat man sich für die Wanderung bis Montaña Pelada entschieden, so umläuft der Weg einen Teil von El Cabezo bis zum Haus La Inglesa. Von hier aus folgt man rechts einer breiten Straße am Strand von La Jaquita entlang. Danach muß man etwa 200 m der Straße Avenida de Juan Carlos I folgen, um dann rechter Hand in eine asphaltierte Straße einzubiegen, die zur Avenida Europa hinabsteigt. Dieser folgt man bis zu ihrem Ende. Von dort geht rechts eine alte Piste direkt bis zur Montaña Pelada. Die Strecke führt an Balsam-Wolfsmilch, Schizogynen, Kreuzdorn und einigen Arten von Strand-und Felspflanzen vorbei. Wenn man das Gebiet von Montaña Pelada, erreicht hat, besteht die Möglichkeit, von hier zum Strand La Pelada abzusteigen. Ein schmaler Pfad führt rechts vom Weg ab direkt zum Strand. Der Weg zum Gipfel folgt der Piste. Von oben bieten sich verschiedene gute Ausblicke über die Südküste.

Lage: Gemeinde von Granadilla de Abona, Ausgangspunkt: (Natur-Zentrum) El Cabezo, Ankunftspunkt: Montaña Roja 2 - Montaña Pelada 3, Entfernung: ca. 9,8 km, Dauer: 5 Std., Schwierigkeitsgrad: Fortgeschrittene, Höhenunterschied: 171 Meter, Zufahrt: Buslinien von TITSA.


Camino Real de Fasnia

Die Wanderung beginnt nahe des Dorfkerns von Fasnia, in der Gegend des Friedhofs, genau gesagt an der Nummer 1 der Straße Carretera los Roques. Es besteht die Möglichkeit, zwei Wege einzuschlagen: entweder Richtung Norden oder Richtung Süden, dem alten Camino Real entlang. Der nördliche Weg verläuft zwischen sehenswerten traditionell gebauten Häusern über einen Erdpfad, welcher auf eine breite Piste führt. Man wandert weiter zwischen unbewirtschafteten Tuffsteinfeldern und Kartoffeläckern hindurch. Der Weg wird dann von einer geteerten Straße gekreuzt. Hier muß man rechter Hand des Wanderwegs auf den Weiler Camino Real hinweisen. Sobald man an der Kreuzung angelangt ist, folgt man der Straße etwa 150 m. Darauf schlägt man zur linken Seite erneut den Wanderweg ein, der bis zum Bett der Schlucht Herques führt. Der Pfad bewahrt dort noch Reste seines ehemaligen Kopfsteinpflasters. Die Gegend ist reich an einheimischer Vegetation wie die Kandelaber-Wolfsmilch, die König-Juba- Wolfsmilch und die glatte Baumschlinge. Zusätzlich ist der archäologische Reichtum sehr bedeutend, denn hier befinden sich die berühmten Höhlen von Herques, die einst die Behausungen der Ureinwohner, der Guanchen, waren. Der Wanderweg in Richtung Süden schlägt links die Abzweigung nach dem Berg Montaña de Fasnia ein, einem 403 m hohen Vulkankegel, dessen vorherrschende Vegetation aus verschiedenen Wolfsmilchgewächsen besteht. Die Spitze dieses Vulkankegels ist ein natürlicher Aussichtspunkt, von welchem aus man einen guten Rundblick auf ganz Fasnia hat. Dort oben befindet sich ebenfalls die Kapelle Virgen de Los Dolores. Wenn man am Fuße des Vulkankegels angelangt ist, folgt man dem Camino Real bis zur Schlucht Barranco de San Joaquín. Hier kann man die Ruinen der Kapelle Ermita de San Joaquín aus dem 17. Jahrhundert erkennen. Der Weg verläuft dem Schluchtbett entlang, vorbei an Höhlen von archäologischem Interesse, und überquert schließlich die Brücke Puente de Los Tres Ojos, über welche die Hauptstraße C-822 verläuft. Der Weg führt weiter bis zum Wasserstollen, wo die Wanderung endet.

Interessantes:

Fasnia. Der ehemalige Handelsweg Camino Real stand im Besitz und unter der Rechtssprechung der Krone, was den Verkehr von Gütern und Reisenden sicherte. Er war jahrelang die öffentliche Verbindungsstraße zwischen den Dörfern der Gegend. Diese Wege waren relativ breit und unbeschwerlich. Sie waren zum größten Teil gepflastert und oft mit seitlichem Mauerwerk befestigt. Pflanzenwelt: König-Juba-Wolfsmilch (Tabaiba), Kandelaber-Wolfsmilch oder Säulen-Euphorbie(Cardón), Glatte Baumschlinge (Cornical), usw... Natürliche Sehenswürdigkeiten: Schlucht Barranco de Herques. Berg Montaña de Fasnia. Höhlen von großem archäologischem Interesse. Historisches Erbe: Weiler Camino Real. Ruinen der ehemaligen Kapelle von San Joaquín(17. Jh.). Behördlich geschützte Gebiete: Natürliches Monument der Schlucht von Fasnia. Nützliche Telefonnummern: Informationsbüro von Arico 922 161 133, Ortspolizei von Fasnia 922 530 028, Rote Kreuz-Stelle 922 530 055, 922 281 800, Guardia Civil de Fasnia 922 530 002, TITSA (Öffentliche Busverbindungen) 922 531 300.

Vergessen Sie bitte nicht, daß Sie auf eigene Verantwortung wandern.

Lage: Gemeinde von Fasnia, Ausgangspunkt: Fasnia (Carretera Los Roques, 1), Ankunftspunkt: Fasnia (Carretera Los Roques, 1), Entfernung: ca. 5,5 km, Dauer: ca. 2 Std. 15 Min., Schwierigkeitsgrad: Leicht, Höhenunterschied: ca. 100 Meter, Steigung: insgesamt ca. 5%, Zufahrt: Buslinien von TITSA (www.titsa.com).


Ruta de los Peregrinos

Die Route beginnt am Kilometerstand 30 der Strasse C-824, die von La Esperanza zu Las Cañadas aufsteigt, an dem Ort, der als La Crucita bekannt ist, und wo sich ein Aussichtspunkt befindet. Der Weg beginnt rechts von diesem Mirador, auf einer Waldpiste. Einige Meter links von dem Ausgangspunkt stehen zwei zur Hälfte vergrabene Baumstümpfe, die den Anfang des Weges kennzeichnen. Man muss auf den ersten Metern dieser Strecke ganz vorsichtig sein, denn dort kann man leicht ausrutschen. Dieser sehr steile Weg führt, auf Lavaflüssen, bis zum Vulkan von Las Arenas, und wird mehrmals von der Waldpiste durchquert. Die Route dringt in den Vulkankrater von Pedro Gil ein, dessen eigentümlichstes Element der Vulkankegel von Las Arenas ist. Wenn man die Strecke auf der am Vulkan entlang verlaufenden Piste angetreten hat, geht der Pfad dann einige Meter weiter längs rechts am Weg entlang, um etwas später wieder mit der Piste zusammenzufallen, bis er ein Gehege durchquert. Der Weg geht bis zu mehreren Kastanienpflanzungen bergab, und gelangt zu einem Gebäude aus Stein, das als Schutzhütte bekannt ist. Einige Meter von diesem Ort entfernt führt der Weg links weiter, und verlässt endgültig die Piste. Noch einige Meter weiter längs muss man dann nochmals links abbiegen. Nun verläuft die Strecke durch einen sehr alten, interessanten Kiefernwald, den man etwa 35 Minuten lang durchwandert, auf einem angenehmen Weg, der leicht abfällt, im Schatten der Bäume. Dieser Ort liegt auf einem kleinen Bergrücken, von dem aus man, etwas tiefer, einen trockenen Wasserkanal beobachten kann. Hier muss man den Weg links einschlagen, der den Kanal weiter unten überquert, und an einer anderen Leitung, diese allerdings mit Wasser, entlang verläuft. Die Strecke geht weiter, ohne Abzweigungen, bis man zu einem asphaltierten Stücke kommt, im höher gelegenen Teil von Arafo. Der Abstieg muss auf dieser Strasse fortgeführt werden, bis zur ersten Abzweigung links, die zum Stadtkern von Arafo führt. 2 Hier kann man einen Autobus nach Candelaria, dem Endpunkt der Route, nehmen.

Interessantes:

Ruta de los Peregrinos: Die Route der Jungfrau von Candelaria erinnert an eine Route, die von dem ursprünglichen Bildnis der Schutzpatronin der Kanarischen Inseln zurückgelegt wurde, und zwar von dem Strand von Chimisay, wo es, um das Jahr 1440 herum, von einigen Hirten gefunden wurde, bis zur Höhle des Mencey von Guïmar in Chinguaro; dort blieb es bis etwa 1464, und später wurde es dann in die Höhle von San Blas überführt, wo es bis 1496 verweilte. Das derzeitige Bildnis, ein Werk des Bildschnitzers Fernando Estevez, befindet sich in der Basilika von La Candelaria. Pflanzenwelt: Kiefer, Natternkopf, Heide, usw. Natürliche Sehenswürdigkeiten: Vulkan Las Arenas. Vulkankrater von Pedro Gil. Grotten von Chinguaro. Berggipfel von Cho Marcial. Historisches Erbe: Basilika von Candelaria (1959 erbaut). Wallfahrtskapelle von Arriba (Weiler El Socorro, zum Kulturerbe erklärt). Grotte von San Blas. Weg von El Socorro (zum Kulturerbe erklärt). Behördlich geschützte Gebiete: Waldkrone: Naturpark. Las Siete Lomas: Naturschutzgebiet. Nützliche Telefonnummern: Informationsbüro von Villa de Arico 922 161 113, Ortspolizei von Arico 922 511 711, Station Rotes Kreuz 922 281 800, Guardia Civil 922 510 214, TITSA (Öffentliche Busverbindungen) 922 531 300.

Vergessen Sie bitte nicht, dass Sie auf eigene Verantwortung wandern.

Lage: Gemeinde von Arafo - Güímar - Candelaria, Ausgangspunkt: Mirador de La Crucita, Ankunftspunkt: Arafo, Entfernung: Route 1: 14,5 km. Route 2: 12,5 km. (27 Km.), Dauer: Route 1: ca. 6 Std. Route 2: ca. 3 Std., Schwierigkeitsgrad: Mittelmässig, Höhenunterschied: Route 1 - 1.980 Meter Route 2 - 200 Meter, Steigung: Route 1: etwa 12% Route 2: etwa 3%.


Cruz del Carmen - Llanos de los Viejos

Dieser Wanderweg, eine der ältesten Strecken der Insel, beginnt am Rastplatz Cruz del Carmen zur Rechten der Kapelle Nuestra Señora del Carmen, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts errichtet worden ist. Man folgt etwa 30 m einer Piste. Dann geht man rechts über einen Erdweg weiter, der richtiggehend im Gelände eingebettet ist. Der Niveauunterschied der Strecke ist das Erbe des ehemalig hier durchlaufenden Wasserstroms. Zudem wurde der Grund stufig vertieft und der Weg ist abgesunken, so dass er in einen Hohlweg mit teilweise bis zu zwei Metern hohen Seitenwänden verwandelt worden ist. Dieses Stück durchläuft eine üppige endemische Vegetationszone mit Baumheiden, Gagelbäumen und weiteren Pflanzenarten, die dem Lorbeer-Wald eigen sind, bis man zur Lichtung Llano de los Loros gelangt, wo man gute Aussichten auf die Nordküste geniessen kann. Von hier aus verbreitet sich der Weg und mündet schliesslich in eine enge Kurve der Hauptstrasse TF-114 ein. Um die Wanderung weiterzuführen, muss man die Strasse überqueren und dann dem Erdweg folgen, der bis Llano de Los Viejos führt.

Interessantes:

Cruz del Carmen - Llanos de los Viejos: Nach dem Tod von Tinerfe, dem letzten grossen Mencey (Guanchenkönig), wurde seinem jüngsten Sohn Beneharo I. das Königreich von Anaga vererbt. Zu dieser Zeit war die Gegend reich an Wasservorräten und Weiden, wo die Guanchen den nötigen Lebensunterhalt fanden. Als sich die Eroberung gegen Ende 1495 vollzogen hatte, begann die Kolonialisierung. Die Gegend wurde vom Eroberer Don Alonso Fernández de Lugo in die üblichen Landteile, die Repartimientos, aufgeteilt. 1501 wurde Taganana gegründet, die erste Siedlung der Region, wo sich später der Sitz der Rechtssprechung dieses Gebiets befinden sollte. Wahrscheinlich war der Zuckeranbau das eigentliche Motiv der Kolonialisierung und raschen Entwicklung des Tals. Die notwendigste Angelegenheit war es, die Abgeschiedenheit durch Verbindungsstrassen aufzuheben, denn das bestehende Wegenetz und die von den Ureinwohnern benutzten Hohlwege waren offensichtlich ungenügend. Daher begann man die Schritte zum Bau von anderen Wegen, wie der königliche Handelsweg Camino Real de Las Vueltas. Pflanzenwelt: Indische Persea (Viñátigo), Kanaren-Lorbeer (Loro), usw. Natürliche Sehenswürdigkeiten: Bolle’s Lorbeertaube (Paloma turqué), Grosse Lorbeertaube (Paloma rabiche), usw. Historisches Erbe: Kapelle Nuestra Señora del Carmen (19. Jh.)Informationszentrum Cruz del Carmen. Behördlich geschützte Gebiete: Innerhalb des Landschaftsparks Parque Rural de Anaga. Nützliche Telefonnummern: Informationsbüro Ländlicher Park 922 633 576, Ortspolizei von La Laguna 922 601 175, Rote Kreuz-Stelle 922 259 626 922 281 800, Guardia Civil 922 259 416, TITSA (Öffentliche Busverbindungen) 922 531 300300.

Vergessen Sie bitte nicht, dass Sie auf eigene Verantwortung wandern.

Lage: Gemeinde von La Laguna, Ausgangspunkt: Cruz del Carmen, Ankunftspunkt: Zum Rastplatz Llano de Los Viejos, Entfernung: ca. 1,5 km, Dauer: 45 Min., Schwierigkeitsgrad: Anfänger, Höhenunterschied: ca. 75 Meter, Zufahrt: Buslinien 073-075-076-077 ab La Laguna.


Cruz del Carmen - Los Carboneras

Der Ausflug beginnt an der Strasse TF-114, nach den Ortschaften Las Canteras und Las Mercedes, an La Cruz del Carmen, wo es ein Restaurant, einen Aussichtspunkt, ein Besucherzentrum und eine Informationsstelle über den Landpark von Anaga gibt. Dort steht die Wallfahrtskapelle von Nuestra Señora del Carmen, ein Bau mit Steinmauern, der Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Die Route beginnt rechts des Restaurants mit einer Steintreppe, und wird dann zu einem festen Feldweg, der durch eine dichte Masse von Gagelbaum und Heide sowie anderen dem Lorbeerwald zugehörigen Arten führt. Von da an sollte man keine Abzweigung nach links mehr nehmen. Nach einer sanften Neigung weist der Pfad einige Biegungen und Abstufungen auf und wird immer schmaler, bis zu einer Kreuzung, an der man nach rechts gehen muss, bis zur Piste von Las Hiedras, wo man wiederum nach rechts abbiegen muss. Man folgt dieser Richtung und gelangt auf diesem Weg zu einer Quelle mit trinkbarem Wasser. Dann geht es noch 10 oder 15 Minuten weiter, bis man auf die Landstrasse 1145 stösst. Nach etwa 200 Metern auf der Strasse befinden sich, nach dem Weiler von La Cordillera, am linken Strassenrand, eine Steintreppe und eine Tafel, auf der "Las Escaleras" zu lesen ist. Von da geht es im Zickzack weiter, zu einem Punkt, an dem sich der Weg in zwei Richtungen aufgabelt: rechts geht es nach Las Carboneras 2 und links nach Chinamada.

Interessantes:

Cruz del Carmen - Las Carboneras Nach dem Tod von Tinerfe, dem letzten grossen Mencey (König) von Teneriffa erbte Beneharo I., sein jüngster Sohn, das Königreich von Anaga. Zu jenen frühen Zeiten war Anaga ein Bezirk, der reich an Wasser und Weidegelände war, was den Guanchen, den Ureinwohnern, ihren Lebensunterhalt sicherte. Mit Abschluss der Eroberung, gegen Ende 1495, begann die Befriedigung und Kolonisation, und in Anaga nahm der Eroberer Alonso Fernandez de Lugo eine Bodenverteilung vor. Im Jahre 1501 wurde die erste Siedlung des Bezirks gegründet, das Dorf Taganana, das später an den Kopf des Gerichtsbezirks trat. Möglicherweise war es der Zuckeranbau, welcher als Motor für die Kolonisation von Taganana diente und die wirtschaftliche Aktivität des Tals vorantrieb. Es war dringend notwendig, der Isolierung ein Ende zu setzen und neue Verbindungswege zu eröffnen, denn ganz offensichtlich waren das Netzwerk von Pfaden und Weidewegen für die Wanderherden nicht ausreichend; deshalb wurden neue Routen errichtet, wie etwa die Landstrasse von Las Vueltas. Pflanzenwelt: Wilder Avokadobaum, Loros, usw. Natürliche Sehenswürdigkeiten: Fauna: Lorbeertaube, Felsentaube, usw. Historisches Erbe: Wallfahrtskapelle von Nuestra Señora del Carmen (19. Jahrhundert). Informationszentrum von Cruz del Carmen. Behördlich geschützte Gebiete: Innerhalb des Landparks von Anaga. Nützliche Telefonnummern: Informationsbüro Ländlicher Park 922 633 576, Ortspolizei von La Laguna 922 601 175, Station Rotes Kreuz in La Laguna 922 259 626 / 922 281 800.

Lage: Gemeinde von La Laguna, Ausgangspunkt: Cruz del Carmen, Ankunftspunkt: Las Carboneras, Entfernung: 5,5 Km, Dauer: 1 Stunde 35 Minuten, Schwierigkeitsgrad: Niedrig bis mittelmässig, Höhenunterschied: Zwischen 1000 Metern und 500 M.ü.M., Zufahrt Buslinien 073-075-076-077 ab La Laguna.


Las Hiedras

Der Wanderweg von Las Hiedras hat seinen Ausgangspunkt am Rastplatz von Cruz del Carmen, wo sich auch ein Restaurant, ein Aussichtspunkt, ein Informationszentrum für Besucher sowie die Kapelle Nuestra Señora del Carmen (19. Jh.) befinden. Die Wanderung beginnt auf der rechten Seite des Restaurants. Nach einigen Steinstufen verläuft der Erdweg zwischen Gagelbäumen, Baumheiden und einigen Pflanzenarten hindurch, welche der Laurisilva, dem Lorbeerwald, eigen sind. Von hier ab muss man die Abzweigungen linker Hand einschlagen und darauf solange weitergehen, bis man auf eine Weggabelung stösst. Man wählt den Weg nach rechts, der abwärts zum Forstweg Las Hiedras führt. Hat man diesen erreicht, folgt man ihm ohne abzuweichen. Der Forstweg verläuft ständig auf einer Höhe von 800 m, bis er sich mit der Nebenstrasse TF-1143 von El Batán verbindet. Die Vegetation besteht vorwiegend aus Lorbeerwald, Gagelbäumen und Baumheiden. An der rechten Seite säumt eine dichte Vegetation den Weg, vor allem Brombeersträucher, Farnkräuter und einige Kanaren-Hahnenfüsse sowie Kanaren- Storchschnäbel. Zur Linken wächst eine üppige Felsvegetation, hauptsächlich Aeonium, Moos und Flechten. Man kann aber auch ornamentale Pflanzen wie die Hortensie sehen. Nach wenigen Wegminuten finden wir links eine Quelle, die heutzutage in einen Steinbrunnen umgewandelt worden ist. Man darf den Weg, der neben dieser Quelle hochführt, nicht einschlagen. In den Forstweg Las Hiedras laufen mehrere Abzweigungen zusammen. So hat man etwa 400 m nach der Quelle die Möglichkeit, die Richtung der Wanderung zu ändern und nach El Batán hinabzusteigen. Stattdessen führt jedoch die vorgeschlagene Wanderung in gerader Linie weiter. Nach ungefähr 200 m erkennt man wiederum eine Abzweigung des Wegs. Sie kommt vom Forsthaus hinunter und läuft linker Hand mit dem Weg zusammen. Ohne vom Forstweg abzuweichen, verläuft die Wanderung weiter an einem ehemaligen Steinbruch vorbei. Er lieferte einen grossen Abbau und wurde zudem zu passender Zeit auch als Schuttplatz und Lagerstätte für Steine benutzt. Auf derselben Seite befindet sich eine Schutzhöhle, die aus dem Felsen gegraben worden ist. Die Wanderung hat ihren Ausgang am Ende des Wegs, genau auf dem Schnittpunkt mit der Strasse von El Batán.

Interessantes:

Anaga: Nach dem Tod von Tinerfe, dem letzten grossen Mencey (Guanchenkönig), wurde seinem jüngsten Sohn Beneharo I. das Königreich von Anaga vererbt. Zu dieser Zeit war die Gegend reich an Wasservorräten und Weiden, wo die Guanchen den nötigen Lebensunterhalt fanden. Als sich die Eroberung gegen Ende 1495 vollzogen hatte, begann die Kolonialisierung. Die Gegend wurde vom Eroberer Don Alonso Fernández de Lugo in die üblichen Landteile, die Repartimientos, aufgeteilt. 1501 wurde Taganana gegründet, die erste Siedlung der Region, wo sich später der Sitz der Rechtssprechung dieses Gebiets befinden sollte. Wahrscheinlich war der Zuckeranbau das eigentliche Motiv der Kolonialisierung und raschen Entwicklung des Tals. Die notwendigste Angelegenheit war es, die Abgeschiedenheit durch Verbindungsstrassen aufzuheben, denn das bestehende Wegenetz und die von den Ureinwohnern benutzten Hohlwege waren offensichtlich ungenügend. Daher begann man die Schritte zum Bau von anderen Wegen, wie der königliche Handelsweg Camino Real de Las Vueltas. Pflanzenwelt: Indische Persea (Viñátigo), Kanaren-Lorbeer (Loro), usw. Natürliche Sehenswürdigkeiten: Tierwelt, Bolle’s Lorbeertaube (Paloma turqué), Grosse Lorbeertaube (Paloma rabiche), usw. Historisches Erbe: Kapelle Nuestra Señora del Carmen (19. Jh.), Informationszentrum Cruz del Carmen. Behördlich geschützte Gebiete: Innerhalb des Landschaftsparks Parque Rural de Anaga. Nützliche Telefonnummern: Informationsbüro Ländlicher Park 922 633 576, Ortspolizei von La Laguna 922 601 175, Station Rotes Kreuz in La Laguna 922 259 626 / 922 281 800, Guardia Civil 922 259 416.

Lage: Gemeinde von La Laguna, Ausgangspunkt: Cruz del Carmen, Ankunftspunkt: Carretera del Batán (TF-1143), Entfernung: 7,5 km, Dauer: 2 Std., Schwierigkeitsgrad: Anfänger, Höhenunterschied: von 1000 bis 5000 m.ü.M., Zufahrt: Buslinien 073-075-076-077 ab La Laguna.


El Batan

Diese Route beginnt in der Zone von La Cruz de Carmen, wohin man über die Landstrasse TF-12 gelangt, nachdem man die Ortschaften Las Canteras und Las Mercedes hinter sich gelassen hat. Es gibt dort, unter anderen Dienstleistungen, einen Aussichtspunkt, ein Restaurant und ein Besucherzentrum, und in diesem Umfeld steht auch die Wallfahrtskapelle von Nuestra Señora del Carmen, ein Bau mit Steinmauern, der Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Die Route beginnt auf der rechten Seite des Restaurants mit einer Steintreppe, und wird dann zu einem festen Feldweg, der durch eine dichte Masse von Gagelbaum und Heide sowie anderen dem Lorbeerwald zugehörigen Arten führt. Von da an sollte man keine Abzweigung nach links mehr nehmen. Nach einer sanften Neigung weist der Pfad einige Biegungen und Abstufungen auf. Dort nimmt man den Weg auf der rechten Seite, und geht dann hinunter zur Piste von Las Hiedras; man legt darauf einige Hunderte von Metern zurück, bis man, auf der rechten Seite, auf eine Treppe und ein Mauer aus Stein stösst, die zum Weg von El Batan leiten. Von dort aus geht es abwärts, bis zu einer vor kurzem angelegten Piste, unter die der ursprüngliche Weg vergraben wurde. Man muss die erste Abzweigung nach links einschlagen, und auf der Piste weitergehen, bis man auf die Landstrasse TF- 143, die nach El Batan führt, stösst. Auf der Strasse geht es etwa 20 Minuten lang weiter, dann gelangt man zu dem Weiler El Batan; da kann man von dem Platz der Wallfahrtskapelle aus herrliche Ausblicke geniessen.

Interessantes:

El Batán: Nach dem Tod von Tinerfe, dem letzten grossen Mencey (König) von Teneriffa erbte Beneharo I., sein jüngster Sohn, das Königreich von Anaga. Zu jenen frühen Zeiten war Anaga ein Bezirk, der reich an Wasser und Weidegelände war, was den Guanchen, den Ureinwohnern, ihren Lebensunterhalt sicherte. Mit Abschluss der Eroberung, gegen Ende 1495, begann die Befriedigung und Kolonisation, und in Anaga nahm der Eroberer Alonso Fernandez de Lugo eine Bodenverteilung vor. Im Jahre 1501 wurde die erste Siedlung des Bezirks gegründet, das Dorf Taganana, das später an den Kopf des Gerichtsbezirks trat. Möglicherweise war es der Zuckeranbau, welcher als Motor für die Kolonisation von Taganana diente und die wirtschaftliche Aktivität des Tals vorantrieb. Es war dringend notwendig, der Isolierung ein Ende zu setzen und neue Verbindungswege zu eröffnen, denn ganz offensichtlich waren das Netzwerk von Pfaden und Weidewegen für die Wanderherden nicht ausreichend; deshalb wurden neue Routen errichtet, wie etwa die Landstrasse von Las Vueltas. Pflanzenwelt: Wilder Avokadobaum, Loros, usw. Natürliche Sehenswürdigkeiten: Fauna: Lorbeertaube, Felsentaube, usw. Historisches Erbe: Wallfahrtskapelle von Nuestra Señora del Carmen (19. Jahrhundert). Informationszentrum von Cruz del Carmen. Behördlich geschützte Gebiete: Innerhalb des Landparks von Anaga.Chi Nützliche Telefonnummern: Informationsbüro Ländlicher Park 922 633 576, Ortspolizei von La Laguna 922 601 175, Station Rotes Kreuz in La Laguna 922 259 626 - 922 281 800, Guardia Civil de La Laguna 922 259 416, TITSA (Öffentliche Busverbindungen) 922 531 300.

Vergessen Sie bitte nicht, dass Sie auf eigene Verantwortung wandern.

Lage: Gemeinde von La Laguna, Ausgangspunkt: Cruz del Carmen, Ankunftspunkt: Wallfahrtskapelle in Batán de Abajo, Entfernung: 4,5 Km, Dauer: 1 Stunde 30 Minuten, Schwierigkeitsgrad: Niedrig, Höhenunterschied: 500 m, Zufahrt: Buslinien 073-075-076-077 ab La Laguna.


Las Escaleras - Las Carboneras/Chinamada

Der Wanderweg beginnt am Rand der Hauptstrasse TF-1145 in einer scharfen Kurve nach den Weilern Río und Las Cordilleras. Der Weg führt anfangs über einige Treppenstufen abwärts. Man hat dabei eine gute Aussicht auf den Felsen Roque de Taborno. Im Anschluss an diese Stufen verläuft der Pfad im Zick-Zack zwischen einer dichten Vegetation mit Gagelbäumen und Baumheiden weiter, bis er nach etwa 100 m auf eine Windung mit einem Hochspannungsmast stösst, wo sich der Wanderweg gabelt. An diesem Punkt kann man zwischen zwei Möglichkeiten wählen. Wenn man dem Wanderweg folgt, der rechts nach Las Carboneras abzweigt, steigt man im Zick-Zack bis zur Hauptstrasse TF-1145 hinunter. Linker Hand lässt man dabei natürliche Höhlen liegen, und nach ihnen eine Wasserquelle. Der Weg überquert die Hauptstrasse, und nach etwa 400 m führt er den Wanderer zum Weiler von Las Carboneras, einer der typischsten Orte des Anaga-Gebirges. Die gesamte Wegstrecke ist mit hölzernen Masten zur Rechten oder zur Linken gut ersichtlich markiert. Wenn man die Wanderung zur linken Hand einschlägt, geht man Richtung Chinamada über einen schmalen Pfad die steile Schlucht Tomadero entlang. Im Schluchtbett kann man äusserst reizende Wassertümpel und Wasserstrahlen erkennen. Der Weg führt am Ort Casas de Tamés vorbei, wo man die Möglichkeit zu vorzüglichen Aussichten auf Chinamada und El Batán de Abajo hat. Wenn man bei den Häusern rechts abgeht, erreicht man das Ende des Wanderwegs, bei der Kapelle des Weilers von Chinamada 3. Das Dorf ist von grossem völkerkundlichem Interesse, da sich in ihm noch etwa 30 gut erhaltene Höhlen befinden, die noch heute von den Einheimischen als normaler Wohnsitz benutzt werden.

Interessantes:

Anaga: Nach dem Tod von Tinerfe, dem letzten grossen Mencey (Guanchenkönig), wurde seinem jüngsten Sohn Beneharo I. das Königreich von Anaga vererbt. Zu dieser Zeit war die Gegend reich an Wasservorräten und Weiden, wo die Guanchen den nötigen Lebensunterhalt fanden. Als sich die Eroberung gegen Ende 1495 vollzogen hatte, begann die Kolonialisierung. Die Gegend wurde vom Eroberer Don Alonso Fernández de Lugo in die üblichen Landteile, die Repartimientos, aufgeteilt. 1501 wurde Taganana gegründet, die erste Siedlung der Region, wo sich später der Sitz der Rechtssprechung dieses Gebiets befinden sollte. Wahrscheinlich war der Zuckeranbau das eigentliche Motiv der Kolonialisierung und raschen Entwicklung des Tals. Die notwendigste Angelegenheit war es, die Abgeschiedenheit durch Verbindungsstrassen aufzuheben, denn das bestehende Wegenetz und die von den Ureinwohnern benutzten Hohlwege waren offensichtlich ungenügend. Daher begann man die Schritte zum Bau von anderen Wegen, wie der königliche Handelsweg Camino Real de Las Vueltas. Pflanzenwelt: Indische Persea (Viñátigo), Kanaren-Lorbeer (Loro), usw. Natürliche Sehenswürdigkeiten: Tierwelt, Bolle's Lorbeertaube (Paloma turqué), GrosseLorbeertaube (Paloma rabiche), usw. Historisches Erbe: Kapelle Nuestra Señora del Carmen (19. Jh.), Informationszentrum Cruz del Carmen. Behördlich geschützte Gebiete: Innerhalb des Landschaftsparks Parque Rural de Anaga. Nützliche Telefonnummern: Informationsbüro Ländlicher Park 922 633 576, Ortspolizei von La Laguna 922 601 175, Station Rotes Kreuz in La Laguna 922 259 626 922 281 800, Guardia Civil 922 259 416.

Lage: Gemeinde von La Laguna, Ausgangspunkt: Las Escaleras (TF-1145), Ankunftspunkt: Las Carboneras) oder Chinamada, Entfernung: Las Carboneras 1,2 km.; Chinamada 3 km., Dauer: Las Carboneras 20 Min.; Chinamada 45 Min., Schwierigkeitsgrad: Fortgeschrittene, Höhenunterschied: ca. 100 Meter, Zufahrt: Buslinien ab La Laguna (www.titsa.com).


Chinamada - Punta del Hidalgo

Chinamada ist ein ehemaliges Höhlendorf von grossem völkerkundlichem Interesse, da es gut erhaltene Wohnhöhlen besitzt, die heutzutage noch bewohnt sind. Die Wanderung beginnt linker Hand der Kapelle von Chinamada, welche unlängst gebaut worden ist. Der Wanderweg ist mit “Punta del Hidalgo” (PR TF-10) gekennzeichnet. Anfangs geht er leicht über der steilen Schlucht von Tomadero abwärts. Der Pfad durchquert in seinen ersten Wegstücken einige Terrassenfelder mit Kartoffel-und Kürbispflanzungen. Danach führt er zwischen Felsen, Tuffund Ockersteinen und Höhlen durch eine stufenartige Landschaft. In dieser Gegend kann man die tiefsten Höhlen entdecken, welche normalerweise als Schutzort zum Ausruhen oder Essen dienen. Im letzten Drittel der Wanderung erreicht man den Felsen Roque de Los Dos Hermanos, welcher sich über dem Strand von Los Troches befindet. Von hier aus hat man eine wundervolle Aussicht über die Küstengebiete von Anaga. Nun beginnt der Wanderweg auf der Südseite des Felsens in Richtung der Schlucht Barranco del Río, in einem raschen Abstieg im Zick- Zack. Von dort aus erreicht man über eine aufwärts führende Piste Punta del Hidalgo.

Interessantes:

Anaga. Nach dem Tod von Tinerfe, dem letzten grossen Mencey (Guanchenkönig), wurde seinem jüngsten Sohn Beneharo I. das Königreich von Anaga vererbt. Zu dieser Zeit war die Gegend reich an Wasservorräten und Weiden, wo die Guanchen den nötigen Lebensunterhalt fanden. Als sich die Eroberung gegen Ende 1495 vollzogen hatte, begann die Kolonialisierung. Die Gegend wurde vom Eroberer Don Alonso Fernández de Lugo in die üblichen Landteile, die Repartimientos, aufgeteilt. 1501 wurde Taganana gegründet, die erste Siedlung der Region, wo sich später der Sitz der Rechtssprechung dieses Gebiets befinden sollte. Wahrscheinlich war der Zuckeranbau das eigentliche Motiv der Kolonialisierung und raschen Entwicklung des Tals. Die notwendigste Angelegenheit war es, die Abgeschiedenheit durch Verbindungsstrassen aufzuheben, denn das bestehende Wegenetz und die von den Ureinwohnern benutzten Hohlwege waren offensichtlich ungenügend. Daher begann man die Schritte zum Bau von anderen Wegen, wie der königliche Handelsweg Camino Real de Las Vueltas. Pflanzenwelt: König-Juba-Wolfsmilch (Tabaiba). Natürliche Sehenswürdigkeiten: Schlucht Barranco del Tomadero. Schlucht Barranco del Río. Felsen Roque dos Hermanos. Historisches Erbe: Höhlendorf von Chinamada. Behördlich geschützte Gebiete: Innerhalb des Lanschaftsparks Parque Rural de Anaga. Nützliche Telefonnummern: Informationsbüro Ländlicher Park 922 633 576, Ortspolizei von La Laguna 922 601 175, Station Rotes Kreuz in La Laguna 922 259 626 - 922 281 800, Guardia Civil 922 259 416, TITSA (Öffentliche Busverbindungen) 922 531 300.

Lage: Gemeinde von La Laguna, Ausgangspunkt: Chinamada, Ankunftspunkt: Punta del Hidalgo, Entfernung: ca. 4,7 km., Dauer: 2 Std. 15 Min., Schwierigkeitsgrad: Fortgeschrittene, Zufahrt: Buslinie 075 La Laguna - Las Carboneras.


Casa Carlos - Taborno

Der Wanderweg beginnt auf der rechten Seite des Restaurants Casa Carlos (ehemals Casa Negrín), nahe der Gabelung der Hauptstrasse TF-1123 und folgt einer Piste, welche einige Häuser verbindet. Nach etwa 150 m beginnt der eigentliche Wanderweg und durchläuft Reste der ursprünglichen Vegetationszone, der sogenannten Monteverde, und stattliche Lorbeerhaine. Diese Landschaft bleibt bis in die Nähe der Gegend La Bollada so. Dort lichtet sich der Wald, und es werden schöne Ausblicke auf die Täler von Afur und Carbonera frei. Der Weg gelangt zwischen bewirtschafteten, teilbewirtschafteten und teilweise verlassenen Feldern zur Hauptstrasse TF-1128. An Stellen zeigt der Weg seine alte Pflasterung. Am Punkt, an dem der Weg in die Hauptstrasse mündet, befindet sich eine Bushaltestelle. Man überquert die Strasse und erreicht das Innere des Viertels Taborno, welches man durchqueren muss. Danach geht man dem Dorfplatz in Richtung Roque de Taborno entlang. Der Fels ist eines der charakteristischsten geologischen Merkmale des Landschaftsparks von Anaga. Das Gelände erschwert den Weg zum Roque de Taborno, da der Weg sich verschmälert und es keine Möglichkeit gibt, sich abzustützen und den Weg so zu sichern. Der Pfad endet vor dem Felsen. Von hier aus geniesst man trotz der dichten Wolkenbildung eine wunderbare Sicht auf die Schluchten von Afur und Taborno.

Interessantes:

Casa Carlos - Taborno: Nach dem Tod von Tinerfe, dem letzten grossen Mencey (Guanchenkönig), wurde seinem jüngsten Sohn Beneharo I. das Königreich von Anaga vererbt. Zu dieser Zeit war die Gegend reich an Wasservorräten und Weiden, wo die Guanchen den nötigen Lebensunterhalt fanden. Als sich die Eroberung gegen Ende 1495 vollzogen hatte, begann die Kolonialisierung. Die Gegend wurde vom Eroberer Don Alonso Fernández de Lugo in die üblichen Landteile, die Repartimientos, aufgeteilt. 1501 wurde Taganana gegründet, die erste Siedlung der Region, wo sich später der Sitz der Rechtssprechung dieses Gebiets befinden sollte. Wahrscheinlich war der Zuckeranbau das eigentliche Motiv der Kolonialisierung und raschen Entwicklung des Tals. Die notwendigste Angelegenheit war es, die Abgeschiedenheit durch Verbindungsstrassen aufzuheben, denn das bestehende Wegenetz und die von den Ureinwohnern benutzten Hohlwege waren offensichtlich ungenügend. Daher begann man die Schritte zum Bau von anderen Wegen, wie der königliche Handelsweg Camino Real de Las Vueltas. Pflanzenwelt: Indische Persea (Viñátigo), Kanaren-Lorbeer (Loro), usw. Natürliche Sehenswürdigkeiten: Schlucht Barranco de Taborno und Afur, Felsen Roque de Taborno Tal Valle de Afur und Valle de Las Carboneras. Tierwelt: Bolle’s Lorbeertaube (Paloma turqué), Grosse Lorbeertaube (Paloma rabiche), usw... Historisches Erbe: Strohspeicher und Bauernhütten in Taborno. Dreschplätze in Taborno. Behördlich geschützte Gebiete: Innerhalb des Landschaftsparks Parque Rural de Anaga (1. und 2. Wegstück).

Lage: Gemeinde von Santa Cruz de Tenerife, Ausgangspunkt: Casa Carlos (nahe der Abzw. TF 1123), Ankunftspunkt: Roque de Taborno, Entfernung: ca. 4,5 km., Dauer: 2 Std. 5 Min., Schwierigkeitsgrad: Anfänger, Höhenunterschied: 250 Meter, Zufahrt: Buslinien 076-077 ab La Laguna (www.titsa.com).


Las Vueltas - Taganana

Bis vor kurzem war der Weg von Las Vueltas die einzige Verbindung von Taganana mit La Laguna oder Santa Cruz. Man beginnt die Wanderung über einen stufigen Erdweg links des Forsthauses Casa Forestal 1, an der Hauptstrasse TF-1124 in der sogennannten Gegend Casas de Las Cumbres. Anfangs steigt der Weg durch eine von Gagelbäumen und Baumheiden dicht bewachsene Zone bis zu einer nahegelegenen Höhle zur Rechten. Von hier ab beginnt der Abstieg durch zunehmenden Lorbeerwald und Wasserquellen. Mehrmals weist der Pfad noch seine alte Pflasterung auf und windet sich gegen das Tal, welches ihm den Namen Camino de Las Vueltas eingebracht hat. (Der Volksmund besagt, er habe so viele Kurven wie ein Jahr an Tagen zählt.) Weiter talwärts beginnt sich der Wald fortgehend zu lichten, um fantastische Ausblicke auf die Küste freizugeben. Das Kopfsteinpflaster des Weges tritt jetzt stärker hervor, und man wandert an Steinmauern und verlassenen Terrassenfeldern oder an bestellten Weinbauflächen und Kartoffeläckern vorbei. An diesem Punkt angelangt, führt der Wanderweg zur Strasse von Los Naranjos. Er überquert diese und folgt einem, einige Meter weiter abwärts gelegenen, gepflasterten Weg zur Linken. Dieser führt direkt zum Ortsviertel Barrio de Portugal, schon in Taganana. Es handelt sich um einen interessanten Kern, in dem die traditionelle Bauweise seiner Häuser auffällt. 2 Höchstwahrscheinlich war das Viertel die erste europäische Siedlung dieser Region nach der Eroberung der Insel.

Interessantes:

Las Vueltas - Taganana: Nach dem Tod von Tinerfe, dem letzten großen Mencey (Guanchenkönig), wurde seinem jüngsten Sohn Beneharo I. das Königreich von Anaga vererbt. Zu dieser Zeit war die Gegend reich an Wasservorräten und Weiden, wo die Guanchen den nötigen Lebensunterhalt fanden. Als sich die Eroberung gegen Ende 1495 vollzogen hatte, begann die Kolonialisierung. Die Gegend wurde vom Eroberer Don Alonso Fernández de Lugo in die üblichen Landteile, die Repartimientos, aufgeteilt. 1501 wurde Taganana gegründet, die erste Siedlung der Region, wo sich später der Sitz der Rechtssprechung dieses Gebiets befinden sollte. Wahrscheinlich war der Zuckeranbau das eigentliche Motiv der Kolonialisierung und raschen Entwicklung des Tals. Die notwendigste Angelegenheit war es, die Abgeschiedenheit durch Verbindungsstraßen aufzuheben, denn das bestehende Wegenetz und die von den Ureinwohnern benutzten Hohlwege waren offensichtlich ungenügend. Daher begann man die Schritte zum Bau von anderen Wegen, wie der königliche Handelsweg Camino Real de Las Vueltas. Pflanzenwelt: Indische Persea (Viñátigo), Kanaren- Lorbeer (Loro), usw. Natürliche Sehenswürdigkeiten: Tierwelt: Bolle´s Lorbeertaube (Paloma turqué), Große Lorbeertaube (Paloma rabiche), usw... Historisches Erbe: Kapelle Nuestra Señora del Carmen (19. Jh.), Informationszentrum Cruz del Carmen. Behördlich geschützte Gebiete: Innerhalb des Landschaftsparks Parque Rural de Anaga. Nützliche Telefonnummern: Informationsbüro Ländlicher Park 922 633 576, Ortspolizei von La Laguna 922 601 175, Station Rotes Kreuz in La Laguna 922 259 626 - 922 281 800, Guardia Civil 922 259 416, TITSA (Öffentliche Busverbindungen) 922 531 300,

Vergessen Sie bitte nicht, dass Sie auf eigene Verantwortung wandern.

Lage: Municipio de Santa Cruz de Tenerife, Ausgangspunkt: TF-1124 (Forsthaus), Ankunftspunkt: Taganana, Entfernung: 4,5 Km., Dauer: 2 h. 30 min., Schwierigkeitsgrad: Mittel, Zufahrt: Buslinie 077 ab La Laguna (www.titsa.com).


Andere Routen in Anaga

CABEZO DEL TEJO - DER LEUCHTTURM - ALMACIGA

Es geht von dem Aussichtspunkt von Cabezo del Tejo los, in einer Höhe von 800 Metern über dem Meeresspiegel, wo sich ein wunderbares Panorama auf den Bergrat von Anaga, von Los Roques bis hin zu Punta del Hidalgo, bietet. Man kommt durch einen bezaubernden Lorbeerwald und über den Weiler von Chamorga zu dem Roque Bermejo, dem Leuchtturm von Anaga, Las Palmas, El Draguillo und schließlich nach Almáciga. Meist ist der Weg relativ eben, mit Ausnahme des Aufstiegs von Roque Bermejo zum Leuchtturm. Man hat dort einen wunderschönen Blick auf die Roques de Anaga und die naheliegenden Strände. Die Dauer der Route ist etwa sieben Stunden.

Es gibt eine kleine Variante zu dieser Route. Man kann nämlich auch direkt von Cabezo del Tejo nach El Draguillo hinuntergehen, und sich von diesem Weiler zu dem von Almáciga begeben. Dieser Weg fällt steil bis El Draguillo, und von da an ist er praktisch eben. Für diese Route sollte man etwa drei Stunden rechnen.

WALDPARK VON ANAGA - CABEZO DEL TEJO

Es geht im Waldpark von Anaga los, in Richtung Roque de Chinobre. Diese Route liegt einem angenehmen Spaziergang durch einen Lorbeerwald zugrunde, und ermöglicht herrliche Ausblicke auf den Bergrat von Anaga und den Roque von Chinobe. Anschließend geht es am Fuß des Roque Anambro vorbei, zu dem Cabezo del Tejo, einem Balkon, der sich in einer Höhe von 800 Metern über dem Meeresspiegel befindet. Der Rückweg erfolgt auf der Waldpiste, über Hoya de Los Toneleros, Ujuana und den Aussichtspunkt von La Chamuscada. Die Route dauert etwa zwei Stunden.

Es gibt eine Variante zu dieser Strecke. Die geht von dem Waldpark von Anaga aus nach Chinobre hinauf, und dann direkt nach Las Chamuscadas und zu dem gleichnamigen Aussichtspunkt hinunter, und danach zum Waldpark zurück. Für diese Alternativroute braucht man eine Stunde.

BAILADERO – ALMÁCIGA

Die Route fängt in El Bailadero an, von wo aus man abwärts Richtung Roque de Mogoje und Almáciga geht, oder die Variante nach Taganana nimmt. Der Weg ist sehr steil, bietet aber zugleich wunderschöne Panoramablicke auf den Berggrat. Für den Weg muss man eineinhalb Stunden rechnen.


Anaga - Gebiete mit kontrolliertem Zugang

In dem Landschaftspark Anaga befinden sich drei Zonen besonderen Naturwertes: Die Integralen Naturschutzgebiete von Ijuana, El Pijaral und Los Roques de Anaga, die unter schärfstem Naturschutz stehen, um den Erhalt ihrer empfindlichen Ökosysteme zu sichern. Auch bei dem Monte de Aguirre handelt es sich um ein zugangsbeschränktes Gebiet, da sich in ihm ein uralter Lorbeerwald mit ganz besonderen Charakteristiken befindet.

AKTIVITÄTEN IN DIESEN NATURRÄUMEN

Für den Besuch dieser vier genannten Naturräume sind Sondergenehmigungen erforderlich. Zur Ausübung von Freizeitaktivitäten (Wandern, Besichtigungen, Sportwettkämpfe usw.) in diesen geschützten Zonen ist ein Genehmigungsantrag zu stellen, der von den dort angegebenen Unterlagen begleitet werden muss.

Das Genehmigungsverfahren untersteht dem Umwelt- und Landschaftsamt des Inselrates von Teneriffa:

Área de Medio Ambiente y Paisaje
Pabellón Insular Santiago Martín - Los Majuelos
C/ Las Macetas, s/n
38108 LA LAGUNA
Tel. 922 239 199 - 922 239 090 ; Fax 922 239 174

Umweltbüro des Landschaftsparks Anaga:

Oficina de Medio Ambiente del Parque Rural de Anaga
Cruz del Carmen - Monte de Las Mercedes
Tel.: 922 630 000 - 922 633 576

Bürgerservicezentren (Centros de Servicios al Ciudadano) in:

La Orotava, Arona, Icod de los Vinos, Tacoronte, Guía de Isora, Güímar, Buenavista del Norte (Teno- Landschaftspark)
Tel: 901 501 901

LAGE DER NATURRÄUME

In dem Archiv "Lage" (siehe unter Downloads) ist die ungefähre Lage der besagten Sondernaturschutzgebiete angegeben. Monte de Aguirre: Die Zone umfasst den öffentlichen Bergwald Nummer 44 mit Ausnahme des Nordhangs. Los Roques de Anaga: Die Zone umfasst die Felsenberge Roque de Tierra und Roque de Fuera. Seine Grenzen fallen zusammen mit denen des Integralen Naturschutzgebietes Roques de Anaga, Erklärung des Gesetzes 12/1994 zu den Naturräumen der Kanarischen Inseln. El Pijaral: Die Zone umfasst einen Teil des öffentlichen Bergwaldes Nummer 46 nördlich der Straße von Bailadero nach Chamorga, sowie einen Sektor nördlich von dieser. Die zuletzt genannte Zone ist in ihrer Gesamtheit Teil des Integralen Naturschutzgebietes El Pijaral, Erklärung des Gesetzes 12/1994 zu den Naturräumen der Kanarischen Inseln. Ijuana: Die Zone umfasst einen Sektor von der Landspitze von Antequera bis zum Schluchtbett von Anosma und ist in ihrem vollen Umfang Teil des Integralen Naturschutzgebietes Ijuana, Erklärung des Gesetzes 12/1994 zu den Naturräumen der Kanarischen Inseln.