Wirtschaft

Aus Teneriffa

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Tourismus

Der Tourismus handelt als Motor der Wirtschaft, die allerdings auch über weitere Einkommensquellen verfügt, wie die Hafentätigkeit - von grundlegender Bedeutung für den Bereich des Handels und der Dienstleistungen -, die Landwirtschaft, die Viehzucht, die Fischerei und, in geringerem Ausmaße, den industriellen Sektor, der sich praktisch auf kleine Zentren zur Verarbeitung von Waren beschränkt. Teneriffa empfängt jährlich über 5.000.000 Touristen; so trägt der Sektor des Hotelwesens und der Dienstleistungen mit mehr als 60 % des BIP zur Wirtschaft bei. Die Tourismusstatistiken Teneriffas als Empfängerregion können unter "Downloads" eingesehen werden und unterteilen sich in folgende Inselzonen: Zone 1: Santa Cruz de Tenerife Zone 2: La Laguna, Bajamar, Punta Hidalgo und Tacoronte Zone 3: Puerto de la Cruz und der übrige Inselnorden Zone 4: Süden


Handel und Industrie

Der Handel erlangt große Bedeutung in der Wirtschaft von Teneriffa, denn er macht mehr als 16,60% des BIP aus. Der Hafen von Santa Cruz de Tenerife hat eine ausgezeichnete geographische Lage, geschützt vor dem vorherrschenden Wind – Passatwinde aus dem Nordosten – und er bietet den Flotten, die den Atlantik überqueren und sich verproviantieren müssen, die fortschrittlichsten Dienstleistungen. Der industrielle Sektor stößt, aufgrund der Insellage und der Entfernung, auf starke Schwierigkeiten, um sich auf den Kanarischen Inseln gebührend entwickeln zu können. Die Autonome Verwaltung, die Inselregierung und die Unternehmer sind sich in ihrer Forderung nach weiteren Vorteilen einig, und haben aus diesem Grund Formeln ausgearbeitet, die es ermöglichen sollen, den geringen Beitrag zum BIP zu erhöhen, den dieser Bereich auf den Inseln ausmacht, denn derzeit trägt er lediglich mit 9,80% dazu bei.


Die Kanarische Sonderzone

Die Kanarische Sonderzone, Zona Especial Canaria (ZEC), ist eine Niedrigsteuerzone, die im Rahmen der Kanarischen Wirtschafts- und Steuerordnung (REF) mit dem Ziel eingerichtet wurde, die wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Archipels zu unterstützen und seine Produktionsstrukturen zu diversifizieren. Die ZEC wurde von der Europäischen Kommission im Januar 2000 bewilligt und im Dezember 2006 verlängert. Die Nutzungen der Vorteile der ZEC sind derzeit bis zum 31. Dezember 2019 in Kraft und können bei einer Bewilligung durch die Europäische Kommission verlängert werden. Die Autorisierung der Einschreibung in das Offizielle Unternehmensregister der Zone hat den Anfangsstichtag des 31. Dezembers 2013. Unter den Vorteilen der Zone sei insbesondere auf den sehr niedrigen Steuersatz von zwischen 1% und 5% bei der Unternehmenssteuer hingewiesen. Um in den Genuss der Zugehörigkeit zur ZEC zu kommen, sind zwei Voraussetzungen zu erfüllen: • Die Schaffung von 5 Arbeitsplätzen in den ersten sechs Monaten der Unternehmenstätigkeit. • Die Investition von mindestens 100.000 Euro binnen eines Zeitraums von zwei Jahren.

Weitere Informationen: Webseite: http://www.zec.org/ E-Mail: zec@zec.org

Landwirtschaft

Der Anteil des landwirtschaftlichen Sektors am BIP erreicht nicht einmal 10%, wenn auch sein Beitrag auf der Insel wichtig ist, denn er erzeugt Vorteile, die schwer zu beziffern sind, und sich auf die Erhaltung der ländlichen Landschaft und die Bewahrung von kulturellen Werten Teneriffas beziehen. Der Bananenanbau nimmt den ersten Platz ein, und Teneriffa ist die Insel des Kanarischen Archipels, auf der die meisten Bananen erzeugt werden. Die jährliche Produktion hat sich in den letzten Jahren auf eine Menge von etwa 150.000 Metertonnen stabilisiert, nachdem sie 1986 ein Maximum von 200.000 Metertonnen erreicht hatte. Etwas über 90% davon sind für den nationalen Markt bestimmt, und diese Kultur belegt eine Fläche von 4200 Hektar. Danach kommen, was Bedeutung angeht, Tomaten, Kartoffeln, Blumen und Zierpflanzen und Weinanbauten. Die Bananen (Musa acuminata C.) Die Bananenstaude ist eine krautartige Pflanze der tropischen Klimate, mit einem im Boden vergrabenen Organ, dem fortwährenden Rhizom, aus welchem der im Freien stehende Teil hervorgeht, der den Pseudostiel (Blätterhülsen) und den Rest des Blattsystems bildet. Der Ursprung dieser Pflanze liegt in Südostasien. Sie gelangte Anfang des 16. Jahrhunderts über den tropischen Streifen des afrikanischen Kontinents, von Osten nach Westen, auf die Kanarischen Inseln, von denen aus sie später auf dem amerikanischen Kontinent eingeführt wurde. Ihr Anbau zu kommerziellen Zwecken begann allerdings erst 1882, als die ersten Früchte der traditionellen Sorte "Kleine Zwergbanane" nach England ausgeführt wurden. Diese Frucht zeichnet sich durch ihre hohe Konzentration an Kohlehydraten aus, Grund, aus welchem sie sehr energetisch ist. Außerdem ist sie reich an Kalium, Eisen, Magnesium und Vitamin B6.